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Zum Saisonabschluss in Berlin ordentlich aus der Affäre ziehen

Bleibt er bei Eintracht Braunschweig, oder muss er wieder gehen: Havard Nielsen. Foto: Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Verbleib von Vegar Hedenstad und Havard Nielsen bei Eintracht noch nicht geklärt.

Von Elmar von Cramon, 19.05.2015.

Braunschweig. Die Eintracht-Profis können nach dem 0:2 gegen den Karlsruher SC ohne Druck zum letzten Saisonspiel in der 2. Fußball-Bundesliga am Pfingstsonntag bei Union Berlin reisen. Die Relegation wurde verpasst, auch für die „Eisernen“ ist der Aufstiegszug abgefahren.

Nach der Partie am Sonntag hielt sich die Enttäuschung bei den Blau-Gelben in Grenzen: „Wir haben noch mal alles versucht und ein ordentliches Spiel gezeigt, auch wenn die Atmosphäre hitzig war“, erklärt Marc Arnold.
Hierzu hatte unter anderem Schiedsrichter Dr. Brych beigetragen, der bereits nach 40 Sekunden drei Gelbe Karten verteilte und Jan Hochscheidt und Marc Pfitzner mit einer schweren Hypothek in die verbleibende Spielzeit schickte: „Wir suchen die Schuld für die Niederlage nicht beim Schiedsrichter, es war sicher auch nicht leicht für ihn. Trotzdem wirkt es sich auf das taktische Konzept des Trainers aus, wenn er Spieler deshalb auswechseln muss“, findet der sportliche Leiter der Löwen, der auch den Platzverweis für Ken Reichel, der nun zweimal aussetzen muss, kritisch sah: „Das war ein leichterer Schubser, der Gegenspieler hat sich spektakulär fallenlassen.“
Vor der Partie waren gleich acht Spieler verabschiedet worden. Mit Norman Theuerkauf (Heidenheim), Benjamin Kessel und Raffael Korte (beide Union Berlin) sowie Seung-Woo Ryu (war von Bayer Leverkusen ausgeliehen) hat die Hälfte schon Klarheit, wo sie in der kommenden Spielzeit auflaufen werden.
Noch ungewiss ist der neue Arbeitgeber von Jan Washausen und Matthias Henn: „Mit Matze führen wir momentan Gespräche, ob er anderweitig in den Verein eingebunden wird“, berichtet Arnold, der auch mit Deniz Dogan und Dennis Kruppke, die ihr Karriereende bekannt gaben, über eine Tätigkeit abseits des grünen Rasens bei den Blau-Gelben verhandelt.
Während es Marjan Petkovic zurück in seine süddeutsche Heimat zieht, ist offen, ob auch Vegar Hedenstad und Havard Nielsen dem Eintracht-Stadion den Rücken kehren: „Wir wollen beide halten, sie fühlen sich hier auch wohl. Bislang wollen die abgebenden Klubs sie aber zurückhaben, wir befinden uns diesbezüglich in fortlaufenden Gesprächen“, so Arnold, der aber nicht ausschließen wollte „dass es noch eine Weile dauert, bevor eine Entscheidung fällt.“
Zunächst steht aber noch der Saisonabschluss bei Union Berlin an, bei dem sich die Löwen ordentlich aus der Affäre ziehen wollen.
„Wir bereiten uns ganz normal auf die Partie vor und wollen noch mal gewinnen“, stellt der 44-Jährige klar, dass man den fünften Tabellenplatz auf der Zielgeraden nicht noch an die dahinter lauernde Mannschaft von RB Leipzig verlieren möchte.
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