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Zum Fest die Siegesserie verlängern

Basketball-Bundesliga: Phantoms empfangen am heutigen Mittwochabend (19 Uhr) die EnBW Ludwigsburg.

Von Christoph Matthies, 22.12.2010.

Braunschweig. Mit fünf Siegen aus den vergangenen sechs Begegnungen haben die Phantoms endlich Fahrt aufgenommen. Doch auch der heutige Gegner Ludwigsburg (19 Uhr, Volkswagenhalle) hat einen Lauf.

Es war ein kaltschnäuziger Auftritt, den die Phantoms am Sonnabend bei Phoenix Hagen ablieferten. Weder ein treffsicherer David Bell noch die eigenen Foulprobleme oder der plötzliche Sechs-Punkte-Rückstand im letzten Viertel konnten die Gäste entmutigen. Stattdessen tat der 34-jährige LaMarr Greer das, wofür die Braunschweiger den Routinier vor der Saison verpflichtet hatten. Der Amerikaner steuerte elf Punkte zum 35:20-Schlussabschnitt der Phantoms bei, am Ende stand ein deutlicher 92:81-Auswärtssieg zubuche.
Mit dem dritten Erfolg hinter-einander haben Braunschweigs Bundesliga-Basketballer erstmals in dieser Saison eine kleine Positivserie gestartet. Was daran besonders Mut macht: Wie schon gegen Berlin und den Mitteldeutschen BC bewiesen die Phantoms in Hagen starke Nerven in der Schlussphase. Während sie zu Saisonbeginn in den engen Begegnungen gegen Oldenburg, Frankfurt und Bamberg noch unterlegen waren, scheinen die Phantoms in Sachen Abgeklärtheit mittlerweile ein neues Level erreicht zu haben. „Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen, dass sie bis zum Ende konsequent gekämpft und die richtigen Entscheidungen getroffen hat, als das Spiel auf des Messers Schneide stand“, freute sich auch Headcoach Sebastian Machowski über das souveräne Auftreten seiner Formation.
Mit der EnBW Ludwigsburg kommt am heutigen Mittwochabend ein Gegner in die Volkswagenhalle, der selbst genau weiß, wie gut sich eine Siegesserie anfühlt. Fünf Spiele in Folge haben die Ludwigsburger nach schwachem Saisonstart zuletzt gewonnen, mit acht Siegen bei sieben Niederlagen rangieren die Schwaben derzeit in der BBL-Tabelle direkt hinter den Phantoms auf Platz acht. Trotz eines radikalen personellen Umbruchs im Sommer reisen die Gäste mit einigen bekannten Gesichtern an die Oker. So bekommt es Center Kyle Visser – gegen sein Ex-Team sicher besonders motiviert – unter dem Korb mit dem ehemaligen Bonner Kraftpaket John Bowler zu tun, während Tony Skinn und Kevin Hamilton sich im Aufbau um Jerry Green, den BBL-MVP des Jahres 2007, kümmern werden. Auch der 35-jährige Toby Bailey wird manchem Braunschweiger Basketballfan noch gut bekannt sein, nachdem er bereits für Köln und Quakenbrück die Stiefel schnürte.
Topscorer (14,7 Punkte) und einziger Allstar der Barockstädter ist der amerikanische Shooting Guard Alex Harris, der besonders an der Dreierlinie nicht aus den Augen gelassen werden darf.
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