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„Wollen mehr als einen Punkt“

Sein Einsatz ist noch nicht gesichert: Eintrachts Emil Berggreen. Foto: Susanne Hübner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht tritt am Montag (20.15 Uhr) beim 1. FC Nürnberg an.

Von Elmar von Cramon, 20.11.2015.

Braunschweig. Beim 1. FC Nürnberg bestreiten Eintrachts Zweitliga-Fußballer ihr zweites Montagsspiel der laufenden Saison. In der Partie, die um 20.15 Uhr angepfiffen wird, können die Löwen nach längerer Verletzungspause wieder auf Mirko Boland zurückgreifen. Nicht reichen wird es für Kapitän Marcel Correia, der sich nach überstandenen muskulären Beschwerden nun mit einer Grippe herumplagt.

Wie überall lösten die Terroranschläge von Paris in der Vorwoche auch bei Torsten Lieberknecht tiefe Betroffenheit aus: „Wir waren alle fassungslos. Jeder verarbeitet das auf seine ganz persönliche Weise“, so der Eintracht-Coach, der mit seiner Mannschaft gerade das Testspiel in Bremen absolviert hatte, als die Schreckensnachrichten aus Paris eintrafen. Nun gilt es für den 42-Jährigen und seine Spieler, wieder zur Normalität zurückzukehren und das Spiel in Franken zu bestreiten.
„Wir wollen am Montag in Nürnberg nach langer Zeit mal wieder zu mehr als einem Punkt kommen. Das ist mit Sicherheit eine Aufgabe, die nicht so einfach wird. Die Nürnberger haben in den vergangenen Wochen eine wahnsinnige Entwicklung genommen und zeigen eine unheimliche Qualität“, zollt Lieberknecht dem Gegner Respekt. Trotzdem will er dem namhaft besetzten Traditionsverein Paroli bieten: „Der Club besitzt einen hochdekorierten Kader, merkt aber auch, dass es in der 2. Liga eng zugeht.“
Bei seinem Personal freute sich der Coach in jüngster Vergangenheit über den noch weiter gesteigerten Zusammenhalt sowohl auf als auch neben dem grünen Rasen: „Man merkt es bei den Jungs im Umgang miteinander. Der Flachs blüht, aber die Konzentration ist trotz großer Trainingsintensität genauso hoch.“
Erfreulich ist auch das bevorstehende Comeback von Mirko Boland, der nach seinem Innenbandteilabriss in der Länderspielpause sein Comeback feiern konnte und am Montag im Kader stehen wird.
Ausfallen wird neben Maximilian Sauer (Muskelfaserriss) auch Marcel Correia, der sich nach überstandenen muskulären Problemen die Grippe einfing und deshalb unter der Woche nicht trainieren konnte.
Auch um Emil Berggreen bangt Lieberknecht, nachdem der Däne am Freitag über Schmerzen in der Leistengegend klagte. Ob dies die Tür für dessen Landsmann Mads Hvilsom eröffnet, ließ Lieberknecht jedoch offen. Zwar hatte dieser beim 3:1-Erfolg der U23 gegen den VfB Lübeck zwei Treffer beigesteuert, dennoch sieht der Eintracht-Coach beim 23-jährigen „eine Menge Luft nach oben“. Auch für das Zusammenspiel von Berggreen und Hvilsom, die in Dänemark gemeinsam für Hobro IK gespielt hatten, sieht er nach dem 2:0 in Bremen noch Verbesserungsbedarf: „Ich hätte mir mehr gewünscht“, so Lieberknecht.
So könnten sie spielen: Gikiewicz - Baffo, Decarli, Ofosu-Ayeh - Reichel, Boland, Matuschyk, Omladic - Holtmann (Hochscheidt), Khelifi (Zuck)- Ademi (Hvilsom).
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