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„Wollen als Meister aufsteigen“

3. Fußball-Liga: Torsten Lieberknecht und seine Mannschaft empfangen am Freitag abend den SV Babelsberg 03.

Von Elmar von Cramon, 13.04.2011.


Braunschweig. Mit großer Vorfreude gehen Eintrachts Drittliga-Fußballer in das kommende Heimspiel gegen den SV Babelsberg am kommenden Freitag (Anstoß 19 Uhr). Zum ersten Mal tritt der frischgebackene Aufsteiger dann vor heimischem Publikum an.

„Ein ganz kurzer Moment, in dem einem tausend Dinge durch den Kopf gehen, man versucht einfach nur seine Freude loszuwerden“, fasst Torsten Lieberknecht seine Gefühle unmittelbar nach der Partie gegen Unterhaching zusammen. Der Aufstiegscoach gibt zu, dass es mühsam war einen klaren Gedanken zu fassen: „Ich wusste gar nicht, wen ich zuerst umarmen sollte.“ Außerdem erinnerte sich der 37-Jährige spontan an einen Moment vor drei Jahren, als die Zukunft des Vereins am seidenen Faden hing: „Als ich den Job angetreten habe, habe ich bei der Mannschaft und den Mitarbeitern auf der Geschäftsstelle kaum noch in freudige Gesichter geblickt, nun ist das Gegenteil der Fall.“ Besonders froh ist Lieberknecht aber, den treuen Eintracht-Fans ein besonderes Geschenk gemacht zu haben: „Es ist viel Genugtuung dabei, die Fans dabei zu sehen wie sie den Aufstieg feiern.“
Die noch ausstehenden sechs Spiele werden für die Blau-Gelben und deren Anhang wohl zu ganz besonderen Ereignissen werden. Die Heimpartien sind so gut wie ausverkauft, auch auswärts dürften viele Anhänger den Aufsteiger begleiten. Dennoch stellt Lieberknecht klar, dass es keine „Partyspiele“ werden: „Der Respekt vor den Gegnern gebietet es, die Saison mit voller Kraft zu Ende zu spielen, unser Ziel ist außerdem, als Meister in die Zweite Liga aufzusteigen.“
Personell steht der Eintracht-Coach vor einem absoluten Luxusproblem. Durch den feststehenden Aufstieg kann er zum jetzigen Zeitpunkt bereits taktische Varianten im Hinblick auf die kommende Saison ausprobieren und Spieler einsetzen, die bislang nicht so oft zum Zuge kamen: „Leute wie unser Ersatzkeeper Daniel Davari haben es sich verdient, auch mal vor großer Kulisse zu spielen.“
Dem Gegner SV Babelsberg bringt Lieberknecht für das bislang Erreichte höchsten Respekt entgegen: „Wenn man sieht, mit welchen bescheidenen Mitteln dort gearbeitet werden muss, ist das Ergebnis sensationell.“ Aus diesem Grund wird er die Potsdamer auch nicht unterschätzen: „Babelsberg ist in den vergangenen Wochen sehr selbstbewusst aufgetreten und hat sehr gute Ergebnisse erzielt.“
So könnte Eintracht spielen: Petkovic – Reichel, Dogan, Henn, Fuchs – Pfitzner (Theuerkauf)- Boland, Vrancic (Unger), Kruppke, Bellarabi – Kumbela (Fetsch).
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