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Wölfe wollen endlich den ersten Heimsieg der Saison feiern

Feiert am Samstag ein Wiedersehen mit seinem alten Verein Mainz 05: Wolfsburgs Yunus Malli. Foto: Regios24/Philippe Ruiz

1. Fußball-Bundesliga: Der VfL erwartet am Samstag (15.30 Uhr) in der Volkswagen Arena Mainz 05 – Trainer Schmidt gegen sein altes Team.

Wolfsburg, 29.09.2017.

Vor dem Fußball-Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den 1. FSV Mainz 05 in der Volkswagen Arena dreht sich logischerweise alles um die Mainzer. Doch damit sind nicht nur die anreisenden Gästespieler gemeint, sondern auch zwei Akteure, die nun in Diensten des VfL Wolfsburg stehen. Die Rede ist vom neuen Wölfe-Coach Martin Schmidt und von Yunus Malli, der plötzlich das abruft, was sich die Verantwortlichen bereits in der abgelaufenen Saison vom türkischen Nationalspieler versprochen haben.

Seit Martin Schmidt das Ruder bei den Grün-Weißen in der Hand hält, ist der Mittelfeldspieler praktisch nicht mehr wegzudenken. Zwei Partien, zweimal in der Startelf, zweimal über 90 Minuten durchgespielt – die Fakten sprechen eine eindeutige Sprache.

Der Trainerwechsel könnte durchaus ein Neustart in Wolfsburg für den 25-Jährigen werden. In 25 Partien vorher für den VfL hat der offensive Mittelfeldspieler nur ein Tor erzielt und zwei vorgelegt. Am Samstag gibt es für Malli ein Wiedersehen mit dem FSV, für den er sechseinhalb Jahre gespielt und bei dem er seine Bundesliga-Karriere begonnen hat.

Wolfsburgs neuer Trainer Martin Schmidt kennt die Rheinhessen aus dem Eff-Eff, schließlich war er sechs Jahre als Übungsleiter in der Karnevalshochburg tätig. Nach zwei Remis’ strebt der 50-Jährige nun den ersten Dreier für sein neues Team an. Denkbar, dass sich die Startelf gegenüber dem couragierten Auftritt bei den Bayern doch noch ändert, Daniel Didavi in die Anfangself rutscht.

Dort dürfte sich auch Gian-Luca Itter wiederfinden. Dem Youngster stand das Lächeln am vergangenen Spieltag regelrecht ins Gesicht geschrieben. Kein Wunder, schließlich hatte er sein Bundesliga-Debüt überraschend gegen den deutschen Rekordmeister FC Bayern gefeiert, bei dem die „Wölfe“ zuvor nur einen Punkt in 20 Anläufen geholt hatten. „Ich kann es selber kaum glauben. Ein überragendes Gefühl, ein super Spiel von uns. Als Maxi den Ball reingemacht hat, habe ich gemerkt, da geht noch was“, erklärte der 18-jährige Linksverteidiger, der es bei seiner Premiere gleich mit Arjen Robben zu tun bekam – und mit den „Wölfen“ ein unerwartetes 2:2-Remis erkämpfte.

Trotz aller Gemeinsamkeiten ist eines klar vor dem Heimspiel gegen Mainz: Geschenke an die Gäste will der VfL nicht verteilen, sondern nach zwei Unentschieden in zwei Spielen endlich den ersten Heimsieg der Saison feiern.
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