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„Wissen, wo es hingehen kann“

Zeigte eine starke Leistung: Eintrachts Salim Khelifi. Foto: SH

Fußball: Lob für Matuschyk und Khelifi – Keine Aktivitäten bis Transferschluss vorgesehen.

Von Elmar von Cramon, 25.08.2015.

Braunschweig. Mit einer blitzsauberen Leistung auf der Bielefelder „Alm“ holten Eintrachts Zweitliga-Fußballer verdient den ersten Saisonsieg. Am Sonntag, wenn der Karlsruher SC seine Visitenkarte im Eintracht-Stadion abgibt, soll auch daheim endlich Zählbares eingefahren werden.

„Das Team hat eine sehr konzentrierte Leistung gebracht. Wichtig war, dass die Mannschaft noch mal eine Schippe draufgelegt hat“, war Marc Arnold mit dem Auftritt in Ostwestfalen zufrieden und lobte die Steigerung im Vergleich zur Vorwoche.
Die Torschützen Adam Matuschyk und Salim Khelifi stachen mit ihrer Leistung heraus, die Arnold aber nicht nur wegen der Treffer positiv bewertet: „Adam hat gezeigt, wozu er fähig ist. Wir waren mit ihm vorher auch nicht komplett unzufrieden, doch wenn jemand aus der Bundesliga kommt, ist die Erwartungshaltung erst einmal besonders hoch“, so der 44-Jährige über den 20-fachen polnischen Nationalspieler.
Salim Khelifi, zuvor immer wieder vom Verletzungspech gebeutelt, konnte die diesjährige Vorbereitung endlich zur Eigenwerbung nutzen und bekam ebenfalls ein Lob vom sportlichen Leiter: „Salim war immer dann verletzt, wenn die Möglichkeit bestand, sich zu zeigen. Wir wissen, welche außergewöhnlichen Fähigkeiten er besitzt, diese beginnt er nun, auch effektiv umzusetzen.“
Während bei Matuschyk und Khelifi persönlich der Knoten geplatzt zu sein scheint, soll nun auch vor heimischer Kulisse der Durchbruch gelingen, denn bislang zeigt die Mannschaft von Torsten Lieberknecht auswärts ein besseres Gesicht als zu Hause: Inklusive des Pokalspiels in Halle stehen zwei Siege und ein Remis bei 3:0 Toren zu Buche, während die Heimbilanz mit null Punkten aus zwei Partien bei 1:5 Toren gegenüber den makellosen Auftritten auf fremden Plätzen abfällt: „Grundsätzlich waren wir mit einem Punkt aus drei Spielen nicht zufrieden. Allerdings sind wir im Vorjahr mit der gleichen Bilanz gestartet und wissen daher, wo es trotzdem noch hingehen kann“, beurteilt Arnold den Start zwar durchschnittlich, weiß aber auch, dass mit einem Sieg gegen den KSC der Anschluss an die obere Tabellenhälfte hergestellt werden kann: „Wir wollen gegen den KSC eine engagierte Leistung zeigen.“
Den Start seines Ex-Vereins sieht Arnold trotz des Ausscheidens im DFB-Pokal und zwei Niederlagen zum Auftakt alles andere als negativ: „Durch die Relegation war die Vorbereitung für den KSC extrem kurz, mit zuletzt zwei Siegen haben sie sich aber erst mal stabilisiert. Man darf nicht vergessen, dass sich das Team ein Stück weit im Umbruch befindet.“
Ein solcher hatte auch bei Eintracht erst vor Saisonbeginn stattgefunden, personelle Veränderungen schließt Arnold deshalb vor Ende des Sommertransferfensters am kommenden Montag um 18 Uhr weitestgehend aus: „Es sieht nicht so aus, als würde sich an unserem Kader etwas verändern.“
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