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„Wir wollen wieder Heimstärke zeigen“

Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig erwartet am Sonnabend um 14 Uhr den Wuppertaler SV im Stadion

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Ihr viertes Heimspiel bestreiten Eintrachts Drittligafußballer am Sonnabend um 14 Uhr. Gegner ist die punktgleiche Mannschaft des Wuppertaler SV, die wegen der schlechteren Tordifferenz einen Tabellenplatz hinter den „Löwen“ rangiert.

Tabellenspiele interessieren Trainer Torsten Lieberknecht im Moment allerdings nicht: „Die Liga ist sehr ausgeglichen, die Tabelle hat einfach noch keine Aussagekraft“, findet der 35-Jährige, der nach wie vor überzeugende Leistungen vor heimischem Publikum einfordert: „Außer in der zweiten Halbzeit gegen Bayern haben wir zu Hause eigentlich immer gut gespielt, wir wollen auch weiterhin im Eintracht-Stadion Heimstärke zeigen.“
Nicht ganz zufrieden zeigte sich Lieberknecht mit dem aus Berlin mitgebrachten Zähler. Sowohl die Torchancen in der ersten Hälfte, als auch die sich ergebenden Kontermöglichkeiten im zweiten Durchgang hätte Lieberknecht gern in weitere zählbare Erfolgserlebnisse umgewandelt gesehen: „Wir müssen diese Situationen in Zukunft noch gezielter zum Abschluss bringen“, bemängelt der Coach, sah aber auch auf Seiten der Unioner die Möglichkeit, als Sieger vom Platz zu gehen: „Jasmin Fejzic hat in einigen Situationen sehr gut reagiert und drei bis vier Chancen zunichte gemacht.“ Da Adrian Horn nach seiner Gehirnerschütterung das Training erst vor kurzem aufgenommen hat, stellt sich für Lieberknecht auch nicht die Frage eines Torhüterwechsels. Unabhängig von der Verletzung Horns hatte Lieberknecht dem Bosnier schon in der Vorbereitung „sehr gute Leistungen“ bescheinigt.
In anderen Mannschaftsteilen wird mittelfristig ebenfalls wieder größeres Gedränge herrschen. Dennis Kruppke (nach Knieoperation) und Deniz Dogan (Adduktorenprobleme) stehen seit dieser Woche wieder im Mannschaftstraining, sind aber für die Sonnabend-Partie noch kein Thema: „Wir müssen die Spieler wieder ganz behutsam an die Belastung heranführen “, sagt Torsten Lieberknecht.
Außerdem fallen Matthias Henn (Innenbandriss), Sebastian Gundelach (Bauchmuskelzerrung) und Riley OŽ`Neill (Reizung der Patellasehne) aus. Ramazan Yildirim (Sehnenprobleme im Fuß) und Smail Morabit (Rückenprobleme) absolvieren zwar Einheiten im Reha-Zentrum, kommen aber für einen Einsatz am Wochenende noch nicht in Frage.
Trotz der zahlreichen Ausfälle wird Lieberknecht jedoch kaum Probleme haben, den 18er-Kader für das Wuppertal-Spiel voll machen zu können. Nach dem vielversprechenden Einstand von Justin Eilers stehen mit Karim Bellarabi und Selim Aydemir weitere junge Akteure in den Startlöchern, die am vergangenen Wochenende erfolgreich in der zweiten Mannschaft agierten: „Wir haben eine Menge Jungs in der Hinterhand“, freut sich der Eintracht-Coach.
So könnte Eintracht spielen: Fejzic – Reichel, Brinkmann, Schanda, Fuchs – Rodrigues, Lenze, Pfitzner, Danneberg – Banser, Schied.
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