Anzeige

„Wir wollen ins Pokalfinale“

Fußball: Drittligist Eintracht Braunschweig tritt heute bei SC Goslar 08/Sudmerberg an

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Eine enorm wichtige Weichenstellung steht für Eintrachts Drittligafußballer mit der heutigen Pokal-Halbfinalpartie gegen den SC Goslar 08/Sudmerberg auf dem Programm.

Um 19 Uhr treten die Braunschweiger beim Oberligisten an und wollen sich mit einem Sieg für das NFV-Pokalendspiel qualifizieren. Das erreichen dieses Finales würde gleichzeitig die Teilnahme an der DFB-Pokalhauptrunde im nächsten Jahr sichern, was für den Verein finanziell von enorm hoher Bedeutung ist.
Dementsprechend konzentriert gehen die Braunschweiger in die Begegnung: „Wir wollen dort gewinnen, um in den DFB-Pokal einzuziehen, nehmen den Gegner aber keinesfalls auf die leichte Schulter“, kündigt Torsten Lieberknecht an.
Der Eintracht-Coach zeigte sich am vergangenen Sonntag nach dem 1:1 in Dresden unzufrieden mit dem Auswärtspunkt: „Wir hätten dort gewinnen können. Man hat im Verlauf der ersten Hälfte gemerkt, dass drei Punkte drin gewesen wären“, analysiert der 35-Jährige und fügt hinzu: „In der Schlussphase hat man beiden Teams dann allerdings angemerkt, dass niemand mehr den Punktgewinn aufs Spiel setzen wollte.“ Erfreulich war für Lieberknecht die Leistung von Kingsley Onuegbu, der erstmals von Beginn an auflief und die Dynamo-Abwehr vor große Probleme stellte: „Er hat sehr gut gespielt und gezeigt, welche Fähigkeiten er hat“, lobt der Ex-Profi. Onuegbu hatte sich die Nominierung auch durch sein charakterlich einwandfreies Verhalten innerhalb des Teams verdient und wurde nach 60 Minuten erschöpft ausgewechselt: „Wenn man bedenkt, dass er jahrelang gar kein fußballspezifisches Training hatte, ist es bemerkenswert, dass er jetzt schon soweit ist“, sagt Lieberknecht.
Gegen die Goslarer wird es wahrscheinlich ebenfalls wieder Veränderungen in der Startelf geben. Zum einen dürfte der eine oder andere Stammspieler eine Pause erhalten, zum anderen stehen mit Deniz Dogan und Dennis Kruppke zwei Akteure bereit, die sich nach längerer Verletzungspause über die zweite Mannschaft wieder herangekämpft haben: „Es könnte durchaus sein, dass einer von den beiden beginnt“, kündigt Lieberknecht an. Ausfallen werden jedoch nach wie vor Sebastian Gundelach, Matthias Henn, Ramazan Yildirim, Smail Morabit und Riley O`Neill, für die ein Einsatz noch zu früh kommt.
Nächsten Sonnabend tritt Eintracht um 14 Uhr im Wolfenbütteler Meesche-Stadion gegen den VfB Lübeck an. Lübeck hatte am letzten Spieltag der Vorsaison trotz Konkursverfahren und bereits feststehendem Abstieg mit dem 1:0-Sieg in Essen „Schützenhilfe“ zur Braunschweiger Drittligaqualifikation geleistet. Deshalb sollen die Erlöse des Benefizspiels dem VfB zugute kommen
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.