Anzeige

„Wir wollen eine Reaktion auf die Niederlage gegen 1860“

2. Fußball-Bundesliga: Montagabend (20.15 Uhr) tritt Eintracht beim MSV Duisburg an.

Von Elmar von Cramon, 03.03.2013

Braunschweig. Für Fußball-Zweitligist Eintracht bietet sich Montagabend die große Chance, die Tabellenführung zurückzuerobern: Beim MSV Duisburg (Anstoß 20.15 Uhr) können die Löwen wieder an Hertha BSC vorbeiziehen, da die Berliner gestern mit 0:1 bei Dynamo Dresden verloren.

Außerdem besteht die Möglichkeit, Kaiserslautern weiter zu distanzieren, nachdem es für die Pfälzer nur zu einem 0:0 gegen den VfL Bochum gereicht hat. „Rechenspiele interessieren uns nicht. Wir wollen eine Reaktion auf die Niederlage gegen 1860 zeigen und ein gutes Spiel abliefern“, stellt Marc Arnold klar.
Die Braunschweiger haben sich vor der Partie bei den Meiderichern besonders das hitzige 0:0 zwischen dem MSV und dem 1. FC Kaiserslautern vor zwei Wochen in Erinnerung gerufen, um auf die Atmosphäre in der MSV-Arena vorbereitet zu sein: „Das Team pflegt ein körperbetontes Spiel und steckt voll im Existenzkampf, wir müssen entsprechend dagegenhalten“, sagt der sportliche Leiter des Vereins, der aber kein unfaires Match erwartet: „Man darf das Ganze nicht dramatisieren, es gibt schließlich einen Schiedsrichter.“
Die Braunschweiger können sich auf die Rückkehr von Orhan Ademi freuen, der nach auskurierten Adduktorenproblemen wieder mit dabei sein wird. Offen ist, ob es auch bei Dennis Kruppke zu einer Rückkehr reicht, nachdem der Kapitän unter der Woche erfolgreich ins Mannschaftstraining zurückgekehrt war. Auch Marcel Correia und Björn Kluft absolvieren die Einheiten im Mannschaftsverbund, stehen laut Arnold kurzfristig aber noch nicht vor einem Comeback: „Wir freuen uns, dass die beiden wieder mittrainieren, einen Zeitpunkt für eine Rückkehr gibt es aber noch nicht.“ Fehlen wird ferner Gianluca Korte, der sich nach seiner Zerrung im Aufbautraining befindet.
Unter der Woche gab der Klub die Vertragsverlängerung von Ken Reichel bekannt. Der 26-jährige Berliner, seit Jahren einer der konstantesten Akteure in blau-gelb, unterschrieb bis zum 30. Juni 2016: „Ken ist einer unserer konstantesten Akteure und hat sich super entwickelt“, freut sich Marc Arnold, der Reichel neben Norman Theuerkauf als gutes Beispiel für eine stetige Aufwärtsentwicklung in einer mehrjährigen Zusammenarbeit anführt: „Er hat in Braunschweig zwar Startschwierigkeiten gehabt gehört mittlerweile aber ligaweit zu den besten Linksverteidigern.“
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Dogan, Bicakcic, Bohl - Theuerkauf, Pfitzner - Petersch, Boland, Elabdellaoui - Kumbela.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.