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„Wir wollen die stabile Entwicklung vorantreiben“

Im Trainingslager: Soeren Oliver Voigt (l.). Foto: Susanne Hübner

Soeren Oliver Voigt im Interview über die Erwartungen in der neuen Zweitligasaison.

Von Elmar von Cramon, 01.08.2014.

Braunschweig. Eintrachts Soeren Oliver Voigt spricht im Interview mit der nB über die bevorstehende Fußball-Zweitligasaison und die Aussichten für die Zukunft.

?Mit welchen Erwartungen gehen Sie in die bevorstehende Fußball-Zweitligasaison?

!Der ursprüngliche Plan, bevor wir in die 1. Bundesliga aufgestiegen sind, war ja, dass wir uns festigen und uns einige Jahre in der 2. Bundesliga stabilisieren wollten. Dann sind wir aufstiegen und haben uns damit natürlich viele Möglichkeiten erarbeitet. Wir wollen die stabile Fortsetzung der Entwicklung des Klubs vorantreiben und somit in nicht allzu ferner Zukunft in die 1. Bundesliga zurückkehren.

?Der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga wurde nur denkbar knapp verpasst. Bringt die Gewissheit, bis zum Schluss im Konzert der Großen mitgehalten zu haben, trotz des Abstiegs einen positiven Schub für die neue Spielzeit?

!Davon bin ich uneingeschränkt überzeugt. Wir haben im vergangenen Jahr mit dem Aufstieg und den damit verbundenen wirtschaftlichen Möglichkeiten erheblich in die Infrastruktur investiert. Für die anstehende Zweitligasaison stehen jetzt im Wesentlichen Projekte im Fokus, die sich um die Profimannschaft drehen. Darüber hinaus werden wir aber auch weiterhin infrastrukturelle Notwendigkeiten verfolgen, die für uns mit dem Etat der 2. Bundesliga umsetzbar sind, wie beispielsweise Investitionen im Nachwuchsleistungszentrum.

?Was nimmt der Verein ansonsten aus der Erstligasaison mit?

!Wie in allen Bereichen konnten wir durch das sehr sympathische Auftreten der Mannschaft, aber auch unserer Fans, die Marke und den Klub Eintracht Braunschweig sehr viel bekannter machen und mit positiven Attributen belegen. Diese bringen uns nicht unmittelbar wirtschaftlich weiter, aber sie haben grundsätzlich zu einer positiven Wahrnehmung des Vereins geführt. Nach 28 Jahren Abwesenheit aus der 1. Bundesliga war der allgemeine Tenor, dass die Eintracht als Traditionsklub im deutschen Fußball eine Marke ist, die auch ins Fußball-Oberhaus gehört. Außerdem kann uns die oben genannten Investitionen in die Infrastruktur keiner mehr nehmen.

?Was wird in den kommenden Jahren entscheidend sein, um die Voraussetzungen für eine sportlich erfolgreiche und wirtschaftlich gesunde Zukunft zu schaffen?

!Wir werden die Entwicklung der vergangenen Jahre in der bekannten Art und Weise fortsetzen. Durch die enge Verknüpfung der sportlichen mit der wirtschaftlichen Situation ist es wichtig, dass die Umsetzung der strategischen Ziele kontinuierlich weiterverfolgt wird. An dieser Stelle ist die in der Vergangenheit und aktuell gezeigte „Eintracht“ zwischen dem Aufsichtsrat, der Sportlichen Leitung und der Geschäftsführung die Basis für den Erfolg.

?Wie schätzen Sie die 2. Liga ein, und wer zählt für Sie zu den Aufstiegsfavoriten?

!Es kristallisieren sich erfahrungsgemäß während einer Saison sechs bis sieben Vereine heraus, die als Anwärter für die Aufstiegsplätze gelten. Dies wird auch nächste Saison der Fall sein, da die 2. Liga sehr stark besetzt ist. Wer am Ende das Rennen macht, kann ich heute natürlich noch nicht abschätzen (lacht).
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