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„Wir wollen als Sieger vom Platz gehen“

3. Fußball-Liga: Eintracht erwartet am Sonnabend Carl Zeiss Jena.

Von Elmar von Cramon, 24.11.2010.

Braunschweig. Nach zwei Unentschieden in der Fremde wollen sich Eintrachts Drittligafußballer am Sonnabend durch einen Sieg im Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena an der Tabellenspitze festsetzen.

Die Thüringer zeigten sich zuletzt jedoch von ihrer starken Seite und verloren keine der vergangenen fünf Partien. Außerdem konnte mit dem 2:1-Erfolg im Landespokalhalbfinale gegen den Erzrivalen Rot-Weiß Erfurt die vorzeitige DFB-Pokalqualifikation gesichert werden
„Wir wissen, dass wir in Stuttgart nicht unser wahres Gesicht gezeigt haben und können mit dem Punkt deshalb leben“, erklärt Marc Arnold. Eintrachts sportlicher Leiter ist jedoch zufrieden, dass nicht verloren wurde und gleichzeitig der Abstand auf Platz vier um einen weiteren Punkt auf nunmehr fünf Zähler vergrößert werden konnte. Für den 40-Jährigen ist das momentane Tabellenbild jedoch wenig aussagekräftig: „Es ist kurios, mit zwei Unentschieden landen wir an der Tabellenspitze. Das ist uns mit fünf Siegen zuvor nicht gelungen.“ Als „menschlich“ bezeichnet Arnold die Tatsache, dass die Eintracht-Offensive nach den Glanzleistungen der Vorwochen auch mal einen schlechten Tag erwischte: „Die Mannschaft hat sich aber sofort nach dem Spiel in Stuttgart vorgenommen, gegen Jena drei Punkte folgen zu lassen.“
Die Aufgabe ist für den Ex-Profi dennoch keine leichte, zumal die Thüringer mittlerweile auf dem besten Wege sind, ihre wahre Leistungsfähigkeit vollständig abzurufen: „Wolfgang Frank hat das Team stabilisiert, das hat für Rückenwind gesorgt.“ Eintracht werde sich trotzdem mit breiter Brust präsentieren: „Wir wollen mit unseren Fans im Rücken eine gute Leistung abrufen und als Sieger vom Platz gehen.“
Ausfallen wird neben Jan Washausen (Aufbautraining) auch weiterhin Julius Reinhardt. Der ehemalige Chemnitzer befindet sich nach seinem Bänderriss zwar auf dem Wege der Besserung, eine Rückkehr ist aber wohl erst im kommenden Jahr realistisch: „Ich denke nicht, dass es vor Weihnachten etwas wird“, so Arnold.
So könnten sie spielen: Petkovic – Reichel, Dogan, Henn, Fuchs – Theuerkauf – Boland, Vrancic (Amrhein), Kruppke, Bellarabi – Kumbela.
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