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„Wir werden uns in Zukunft für solche Spiele belohnen“

Erzielt das 2:0 gegen den SC Freiburg: Eintrachts Ken Reichel. Foto: Susanne Hübner

Fußball: Negativserie gegen Freiburg setzt sich fort – Lizenz ohne Auflagen und Bedingungen.

Von Elmar von Cramon, 19.04.2016.

Braunschweig. Es hätte so schön sein können: Zum ersten Mal seit fast 30 Jahren wollten die Blau-Gelben ein Spiel gegen den SC Freiburg siegreich gestalten. Letztmalig waren Eintrachts Fußballer am 26. Juli 1986 als Sieger vom Platz gegangen, in Reihen der Freiburger befand sich damals noch Joachim Löw, der heutige Bundestrainer.

Durch das Last-Minute-Tor von Marc-Oliver Kempf zum 2:2 geht die „schwarze Serie“ gegen die Breisgauer vorerst jedoch nicht zu Ende. „Wir haben ein sehr gutes Spiel abgeliefert und gezeigt, dass wir die Verletztensituation sehr gut kompensieren können. In Zukunft werden wir uns für solche Spiele belohnen“, erklärte Torsten Lieberknecht nach der Partie, war allerdings unzufrieden, dass eine 2:0-Führung noch aus der Hand gegeben wurde: „Nach dem 2:0 hätten wir noch das 3:0 machen müssen.“
Auch Ken Reichel, der nach seinem Treffer zum 2:0 mit muskulären Beschwerden ausgetauscht werden musste, hätte sich „besseres Verteidigen“ gewünscht, war mit der Partie an sich aber zufrieden: „Ich denke, es war ein sehr gutes Zweitligaspiel, allerdings musst du das Ding nach Hause fahren, wenn du 2:0 führst, egal gegen wen. Freiburg hat alles nach vorne geworfen und macht letztlich noch den Ausgleich, das ist ärgerlich für uns.“
Auch Gerrit Holtmann war sich nach seiner Auswechslung sicher, dass es diesmal für drei Punkte gegen den Sportclub reichen würde: „Als wir 2:0 in Führung gingen, dachte ich, das kriegen wir über die Zeit. Freiburg hat eine gute Qualität.“ Bei seinem Treffer hatte er die Freiburger Defensive jedoch alt aussehen lassen: „Ich habe spekuliert, nachdem mir im vergangenen Jahr in der U23 gegen Oldenburg ein ähnliches Tor geglückt ist“, verriet der Youngster, der seinen dritten Saisontreffer markieren konnte.
Holtmann hofft, dass ab dem Auswärtsspiel bei 1860 München am kommenden Sonntag noch einige Erfolgserlebnisse für ihn und seine Teamkollegen hinzukommen werden: „Wir haben noch zwei Heim- und Auswärtsspiele, nichts zu verlieren und wollen jedes Spiel positiv gestalten. Das kommende Spiel gegen 1860 ist ein Löwenduell, bei dem viel Tradition im Spiel ist. Da werden mit uns viele Zuschauer kommen, denen wollen wir etwas bieten.“
Der kommende Gegner gab gestern bekannt, dass Ex-Eintracht-Coach Benno Möhlmann ab sofort von 1860-Urgestein Daniel Bierofka abgelöst wird und gegen Eintracht somit sein Trainerdebüt in der zweiten Liga feiern wird.
Für Eintracht Braunschweig gab es gestern positive Nachrichten aus Frankfurt: Zum fünften Mal hintereinander erhalten die Blau-Gelben von der Deutschen Fußball Liga die Lizenz, ohne Bedingungen oder Auflagen erfüllen zu müssen.
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