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„Wir werden mit Wacker verhandeln“

Von Elmar von Cramon, 14.06.2009
Braunschweig. Während Eintrachts Drittliga-Fußballer mit vier Neuzugängen die Saison-Vorbereitung aufnahmen, fehlte Marco Calamita beim Trainingsauftakt.
Der Angreifer besitzt durch den nachträglichen Klassenerhalt seines Klubs Wacker Burghausen noch einen rechtsgültigen Vertrag mit den Oberbayern. Ob sich die Verpflichtung des Italieners deshalb wie geplant realisieren lässt, hängt davon ab, ob die Burghausener ihre Ablöseforderung reduzieren.
Momentan ist man aufseiten Eintrachts nicht gewillt, die aufgerufene Summe zu bezahlen. „Wir werden nächste Woche mit den Verantwortlichen von Wacker verhandeln. Ich rechne damit, dass wir die Sache dann abschließend klären können“, erklärt Eintrachts sportlicher Leiter Marc Arnold.
Laut Arnold wägen die Burghausener momentan noch ab, ob ein Transfer Calamitas zu einem Ligakonkurrenten gegen eine Ablöse Sinn macht, oder ob der Verein den 26-Jährigen lieber selbst behält.
Sollte Marco Calamita bei Wacker Burghausen bleiben, will Eintracht sofort einen Ersatz für ihn präsentieren: „Als wir vom Klassenerhalt Burghausens erfahren haben, sind wir sofort wieder mit mehreren anderen Kandidaten in Kontakt getreten“, sagt Arnold.
Ein Geduldsspiel möchte Braunschweigs sportlicher Leiter vermeiden, damit der mögliche Neuzugang nicht zuviel von der Saisonvorbereitung verpasst: „Wir werden nicht ewig warten und sind auch nicht so blauäugig, ausschließlich auf die Karte Calamita zu setzen.“
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