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„Wir werden auf zwei sehr gute Gegner treffen“

Fußball: Eintracht bereitet sich im Trainingslager in Tirol auf die kommende Saison vor – Sonnabend Testspiel gegen Athletic Bilbao.

Von Elmar von Cramon, 17.07.2013

Braunschweig. Die Erstliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig sind am Montag im Trainingslager in Fügen/Tirol angekommen und bereiten sich dort bis zum 24. Juli auf die neue Saison vor.

Bei besten Trainingsbedingungen und voraussichtlich schönem Wetter bilden die Testspiele gegen Athletic Bilbao (Sonnabend 19.45 Uhr) und Caykur Rizespor (Sonntag 18.30 Uhr) den Höhepunkt des Aufenthalts in Österreich.
„Ein tolles Hotel mit familiärer Atmosphäre, das zu uns passt: Klein, aber fein“, zeigte sich Torsten Lieberknecht mit der Unterkunft zufrieden und bat seine Schützlinge gleich nach der Ankunft zum ersten Training, um die Reisestrapazen abzuschütteln.
Im Fokus stehen in dieser Woche unter anderem kräftezehrende Einheiten, um das Umschaltspiel zu perfektionieren: „Das ist mit vielen Sprints in höchstem Tempo verbunden“, erläutert der 39-Jährige, der sich auf die beiden Testbegegnungen freut: „Bilbao ist ein großer Club mit einem international bekannten Namen. Und auch der türkische Fußball rüstet im internationalen Vergleich mächtig auf, sodass wir auf zwei sehr gute Testspielgegner treffen werden.“
Die Begegnungen werden dem Eintracht-Coach wertvolle Erkenntnisse liefern. Höher bewerten als die bisherigen Tests will er sie allerdings nicht: „Vom Spiel gegen Haßloch bis zum abschließenden Testspiel gegen West Ham geht es gleichermaßen darum, zu sehen, wie sich die Spieler über 90 Minuten zeigen und die taktische Marschroute umsetzen. Wichtig ist, dass zum ersten Pflichtspiel gegen Bielefeld jeder weiß, was er zu tun hat, wenn er auf dem Platz steht.“
Das Lazarett der Blau-Gelben ist glücklicherweise denkbar klein, lediglich der Langzeitverletzte Domi Kumbela kann noch nicht mit der Mannschaft trainieren, absolviert aber fleißig seine Individualeinheiten: „Wir haben ihn von Beginn der Vorbereitung immer beim Training dabei gehabt, um ihn langsam heranzuführen. Das sorgt für ein gutes Gefühl und soll ihm ohne Druck helfen, schneller fit zu werden, damit er uns ab Oktober weiterhelfen kann.“
Optimismus herrscht bei Lieberknecht auch im Bezug auf Björn Kluft, der bislang eine starke Frühform an den Tag legt und für die Eintracht-Offensive beim Nordcup in Hamburg ein belebendes Element war: „Seine schwere Verletzung war ein tiefes Tal für ihn, aus dem er mental stärker herausgefunden hat. Man sieht zwar, dass er sich quälen muss, um den letzten Kick an Fitness zu bekommen, durch Einsatz und Engagement belohnt er sich jedoch selbst.“
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