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„Wir werden alles in die Waagschale werfen“

Torjubel: Den wünschen sich die Eintracht-Spieler auch heute gegen Stuttgart. Foto: Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht trifft heute im Stadion auf Stuttgart.

Von Elmar von Cramon, 29.09.2013

Braunschweig. Der erste Saisonsieg soll endlich glücken: Einen erneuten Anlauf, den ersehnten Erfolg einzufahren, nehmen Eintrachts Bundesligakicker heute um 17.30 Uhr im Heimspiel gegen den
VfB Stuttgart.

Nachdem der 1. FC Nürnberg zuvor glücklich einen Punkt mit nach Hause nahm und die Blau-Gelben in Mönchengladbach mit 1:4 deutlich unterlagen, wäre der erste Saisonsieg vor allem für die Moral enorm wichtig.
„Wir werden alles in die Waagschale werfen und sind zuversichtlich“, blickt Marc Arnold optimistisch auf das heutige Spiel. In Sachen Einsatzbereitschaft kann der sportliche Leiter Eintrachts der Mannschaft in dieser Spielzeit keinen Vorwurf machen. Bei Teamstatistiken wie Zweikampfquote oder zurückgelegten Kilometern weisen die Blau-Gelben durchaus ansehnliche Werte auf: „Die Mannschaft ist fit und hat im bisherigen Saisonverlauf eine gute Moral bewiesen“, so Arnold.
Mehr Effektivität beim Torabschluss und besseres Abwehrverhalten sind jedoch gefragt, um endlich den ersten Sieg zu landen: „Fußball ist ein Ergebnissport, in dem es keine B-Note gibt“, macht der 43-Jährige klar. Ein Spielverlauf wie beim vorangegangenen Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg soll sich auf keinen Fall wiederholen, als sich die Blau-Gelben trotz deutlicher Überlegenheit mit nur einem Zähler begnügen mussten.
Gegen die Schwaben, die sich in dieser Spielzeit nach schwachem Start stabilisieren konnten, wird viel davon abhängen, wie es den Blau-Gelben gelingt, die hervorragend besetzte Offensivabteilung um Torjäger Vedad Ibisevic auszuschalten: „Der VfB hat international gespielt, und besitzt vor allem im vorderen Bereich sehr großes Potenzial“, lobt Arnold und bescheinigt den Schwaben eine deutliche Verbesserung, seitdem Thomas Schneider den glücklosen Bruno Labbadia abgelöst hat.
Nach wie vor ausfallen werden Marcel Correia, der seine Rehamaßnahmen in Mainz beendet hat und mittlerweile in Braunschweig Individualeinheiten mit Reha- und Athletikcoach Jürgen Rische absolviert. Jan Hochscheidt (Muskelbündelriss) weilt zu einer Spritzenkur in München und steht ebenfalls nicht zur Verfügung. Offen ist, ob Kapitän Dennis Kruppke im Kader stehen wird, nachdem ihn ein viraler Infekt zu einer Trainingspause zwang.
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Dogan, Bicakcic, Kessel - Theuerkauf, Caligiuri, Kratz - Boland, Bellarabi - Kumbela.
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