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„Wir waren zu wenig in Bewegung“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht muss sich mit einem 0:0 im Heimspiel gegen des FSV Frankfurt begnügen.

Von Elmar von Cramon, 18.03.2012.


Braunschweig. Durch das 0:0 gegen den FSV Frankfurt konnten Eintrachts Zweitliga-Fußballer am Freitag erneut einen Schritt in Richtung des Saisonziels „40 Punkte plus X“ machen, gleichzeitig boten sie den 19 950 Zuschauern jedoch über weite Strecken spielerische Magerkost.

„Das war keine gute Partie von uns, wir waren zu ungenau im Passspiel und in allen Mannschaftsteilen zu wenig in Bewegung“, sprach Torsten Lieberknecht nach der Partie Klartext.
Auch Verteidiger Jan Washausen hätte sich gegen die Gäste aus der Mainmetropole einen anderen Spielverlauf gewünscht: „Wir haben gegen die tiefstehenden Frankfurter kein Mittel gefunden und dem Gegner besonders in der ersten Halbzeit zu viele Räume gelassen.“
Die Braunschweiger hatten gegen die gut verteidigenden Gäste große Mühe, ins Spiel zu kommen. Zwar wurde in der Anfangsphase über die Flügel ein paar Mal Gefahr heraufbeschworen, doch die Chancen ergaben sich auf der Gegenseite. Zweimal rettete Daniel Davari gegen Chrisantus (23.) und Micanski (26.). Bei den Blau-Gelben vergab Domi Kumbela kurz vor der Pause per Kopf (45.), sodass es torlos in die Halbzeitpause ging.
Auch im zweiten Durchgang wurde die Partie nicht wesentlich besser, sodass die Freistoßchance für den FSV durch Yelen (88.) und ein weiterer Kopfball durch Mirko Boland (90.) die einzigen Höhepunkte blieben. „Das Positive ist, dass wir zu null gespielt haben und einen Konkurrenten auf Distanz halten konnten“, fasste der Eintracht-Coach nach der Partie die positiven Fakten zusammen.
FSV-Coach Benno Möhlmann war bei seiner Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte zufrieden: „Ein Punkt in Braunschweig ist ein Erfolg, weil wir ihn für unsere Zielsetzung Klassenerhalt gut gebrauchen können.“ Rund drei Jahre nach seinem Rücktritt als Trainer der Löwen war der ehemalige Bundesligaprofi angetan von der Entwicklung des Vereins: „Torsten Lieberknecht und Marc Arnold haben sehr gute Arbeit geleistet. Sowohl personell als auch spieltaktisch hat sich Eintracht enorm weiterentwickelt. Ich denke, dass der Weg des Vereins in den nächsten Jahren positiv verlaufen wird.“
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