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„Wir schauen gemeinsam nach vorne“

Suleiman Abdullahi, hier gegen Aues Patrick Strauß, schoss die Eintracht mit seinem ersten Zweitliga-Doppelpack zum verdienten Auswärtssieg. Foto: imago/Kruczynski

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht gewinnt gegen Erzgebirge Aue – Sonntag gegen Kaiserslautern.

Von Elmar von Cramon, 30.01.2018.

Braunschweig. Mit dem 3:1-Erfolg gegen Erzgebirge Aue verbuchte Eintracht Braunschweig drei wichtige Zähler im Abstiegskampf und will im Heimspiel gegen den 1.FC Kaiserslautern am kommenden Sonntag einen weiteren Konkurrenten distanzieren. Zuvor galt es jedoch die „Nebengeräusche“ zu beseitigen, die es um den Auftritt im Erzgebirge gegeben hatte.

Torsten Lieberknecht hatte am Sonntag erklärt, dass er die Partie als „Endspiel“ angesehen hätte. „Wir haben uns ausgetauscht, die Dinge besprochen und schauen nun gemeinsam nach vorne“, erklärt Marc Arnold und betont, dass die Partie in Sachsen keinen „Endspielcharakter“ für Lieberknecht gehabt hätte: „Vielleicht hat Torsten es für sich aber so empfunden und deshalb geäußert“, so der Sportliche Leiter der Löwen, der betont, dass es für den Coach vereinsseitig auch zukünftig keinerlei Ultimatum oder Ähnliches geben werde: „Er wird nicht nur im Spiel gegen Kaiserslautern, sondern auch darüber hinaus auf der Bank sitzen.“

Von dort aus hatte der 44-Jährige sein Team gegen Aue leidenschaftlich angetrieben. Nach dem frühen Rückstand durch Pascal Köpke (12.) hatte Suleiman Abdullahi (13.) postwendend den Ausgleich erzielt und Domi Kumbela noch vor dem Halbzeitpfiff die Führung besorgt (35.). Im zweiten Durchgang machte Abdullahi mit seinem zweiten Treffer (71.) dann den „Deckel“ auf die Partie. „Das war eine sehr konzentrierte Vorstellung“, so der 47-jährige Arnold, der sich nicht nur über die tolle Leistung von Doppeltorschütze Abdullahi freute, sondern der gesamten Mannschaft ein großes Lob aussprach: „Die Mannschaft hat eine sehr gute Leistung gezeigt. Die Körpersprache hat gestimmt und man hat gesehen, dass alle Spieler gebraucht werden, um das große Ganze, den Klassenerhalt, zu schaffen.“

Der nächste Schritt in diese Richtung soll nun am kommenden Sonntag mit einem Heimsieg gegen die Pfälzer gemacht werden, die nach dem 1:3 gegen Fortuna Düsseldorf bereits elf Zähler hinter den Nichtabstiegsrängen stehen. „Die Tabellensituation wird natürlich immer prekärer“, weiß Arnold um den Druck der „Roten Teufel“, endlich Zählbares einzufahren. Gleichzeitig weist der Ex-Profi aber auf die Qualität des FCK-Kaders hin, der nach der Erkrankung von Chefcoach Jeff Strasser auch in Braunschweig von U23-Trainer Hans-Werner Moser betreut wird: „Wir sollten Kaiserslautern nicht nach dem Tabellenstand beurteilen.“

Sicher ist sich Arnold unterdessen, dass die Mannschaft sich für die große Unterstützung am vergangenen Wochenende bei den Anhängern revanchieren und alles daran setzen wird, den vierten Heimsieg einzufahren: „Die Fans haben uns toll unterstützt. Ich sehe uns in der Pflicht, am Sonntag mit einer guten Leistung voranzugehen.“
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