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„Wir müssen unsere Defense optimieren“

Basketball-Bundesliga: Phantoms-Headcoach Sebastian Machowski zieht im nB-Interview eine Zwischenbilanz.

Von Christoph Matthies, 26.12.2010.


Braunschweig. Die Phantoms haben zwischen den Jahren nur wenig Zeit zum Verschnaufen: Bereits am 29. Dezember treten die Basketballer in Trier an. Die nB sprach mit Phantoms-Headcoach Sebastian Machowski über die laufende BBL-Saison und wichtige Leistungsträger.

?Coach, wie zufrieden sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf?

!Wir könnten besser dastehen, als wir es momentan tun. So haben wir etwa vier Spiele hintereinander verloren, drei davon mit nur einem Korb Unterschied gegen den Meister, Vizemeister und Dritten des Vorjahres. Zu einem späteren Zeitpunkt der Saison muss man solche Spiele gewinnen, aber hier haben wir es noch nicht verstanden, als Sieger vom Feld zu gehen. Wir absolvieren am 2. Januar das letzte Spiel der Hinrunde, und bis dahin wollten wir eine positive Bilanz haben. Generell sind wir auf einem guten Weg, was das Erreichen der Playoffs angeht. Außerdem sind wir noch im Rennen um die Qualifikation für das Pokalturnier.

?In welchen Bereichen kann Ihr Team noch Fortschritte machen?

!Unsere Defense müssen wir in vielen Bereichen noch optimieren. So haben wir zwei Spiele verloren, weil wir zu viele Offensivrebounds zugelassen haben. Auch an der Freiwurflinie müssen wir uns verbessern: Vergangenes Jahr waren wir da noch die beste Mannschaft der Liga, diese Saison sind wir ziemlich weit hinten. Im April/Mai, wenn es auf die Playoffs zugeht, müssen wir unseren besten Basketball spielen.

?Marcus Goree und LaMarr Greer sind die Veteranen im Team. Bringen sie die Leadership, die Sie sich von ihnen erhoffen?

!Ich denke schon. Die Jungs in unserem „Ü30-Klub“ – dazu gehört auch Kapitän Nils Mittmann – haben verstanden, worum es geht. Sie wissen, was man im Training und innerhalb des Mannschaftsgefüges tun muss, um erfolgreich zu sein. Darüber hinaus besitzen sie auch die nötigen individuellen Qualitäten.

?Jason Cain hat sein Spiel sehr verändert: Vom reinen Inside-Spieler zum derzeit treffsichersten Distanzschützen der Liga...

!Ich arbeite seit über einem Jahr mit ihm daran, an der Dreierlinie die richtige Entscheidung zu treffen, ob er werfen, zum Korb ziehen oder weiterpassen muss. Mittlerweile sieht man die Früchte dieser Arbeit. Darüber hinaus kann er aber auch unter dem Korb spielen. Allein mit seiner Athletik und Koordination hat er viele Vorteile gegenüber anderen Spielern. Jetzt muss er es nur noch schaffen, Spieler wie Bambergs Suput defensiv zu stoppen.

?Was erhoffen Sie sich für die zweite Saisonhälfte?

!Ich wünsche mir, dass wir verletzungsfrei bleiben, und dass wir vielleicht noch etwas mehr Unterstützung durch unsere Fans erfahren. Aber das geht auch Hand in Hand: Wenn wir erfolgreich spielen, kommen auch die Fans, und spätestens in den Playoffs haben wir dann wieder eine volle Halle.
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