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„Wir müssen schnell in die DM-Vorbereitung starten“

Leichtathletik: Braunschweig erhält Zuschlag für Titelkämpfe 2010

Braunschweig (hei). 05.07.2009

Nun ist es amtlich: Nach der Verbandsratssitzung des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) bei den aktuellen Titelkämpfen in Ulm hat Braunschweig erwartungsgemäß den Zuschlag für die Deutschen Titelkämpfe 2010 erhalten.

Allerdings unter Vorbehalt, erst muss die Stadt den Vertrag mit dem DLV bis zum 31. Juli unterschrieben haben. NLV-Präsidentin Rita Girschikofsky ist allerdings zuversichtlich, dass alles klappt. „Wir werden ganz schnell in die Vorbereitung für die DM starten müssen“, meinte sie gestern. Zufriedenheit auch bei Wolfgang Laczny, Braunschweigs Kultur- und Sportdezernent. „Hier zeigen sich die Vorteile eines multifunktionalen Stadions gegenüber einem reinen Fußballstadion“, erklärte er.
Zum Auftakt der Meisterschaften in Ulm machten Deutschlands Leichtathleten gestern mit einer kleinen Leistungsexplosion beste Werbung für die WM in Berlin (15.-23. August). Für die überragende Leistung sorgte dabei Sebastian Bayer, der vier Monate nach seinem überraschenden Hallen-Europarekord von 8,71 Meter mit glänzenden 8,49 Meter an die dritte Position der Weltrangliste sprang. 2,01 Meter schaffte die Weltranglisten-Erste Ariane Friedrich im Hochsprung.
„Was Besseres als dieses neue Traumpaar hätten wir uns nicht wünschen können“, kommentierte Clemens Prokop als Präsident des DLV den Auftritt von Bayer und Freundin Carolin Nytra (beide Bremen), die vor dem Riesensatz des 23-Jährigen mit 12,78 Sekunden auf Platz neun der Weltrangliste über 100-m Hürden vorgestoßen war. Bayer glaubt: „Für WM-Gold muss man wohl 8,60 m springen.“ Stabil wie in ihren besten Zeiten zeigte sich Hammer-Weltmeisterin Betty Heidler, die mit 74,25 Meter gewann.
Erfreuliche Ergebnisse erzielten die Mittelstreckler der LG Braunschweig in ihren Vorläufen. Über 800 Meter erreichte Sören Ludolph in 1:49,13 Minuten das heutige Finale. In den von Taktik bestimmten 1500-m-Rennen qualifizierten sich Andreas Kuhlen in 3:49,01 Minuten sowie Jonas Hamm (3:50,31) für den Endlauf.
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