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„Wir müssen nach wie vor von Spiel zu Spiel denken“

3. Fußball-Liga: Eintracht erwartet am Sonnabend Saarbrücken.

Von Elmar von Cramon, 08.12.2010.

Braunschweig. Vor dem letzten Eintracht-Heimspiel des Jahres am Sonnabend (Anstoß 14 Uhr) gegen Saarbrücken, gab der Verein die Vertragsverlängerung mit Torsten Lieberknecht bekannt. Der Coach unterschrieb vor der Jahreshauptversammlung einen neuen Kontrakt bis 2013.

„Ich habe unabhängig von der momentanen sportlichen Situation viel Rückendeckung für meine Ideen erfahren. Alle wissen, dass bei mir auch eine Menge Herzblut mit dabei ist. Deshalb war die Tendenz, weiter zusammenzuarbeiten, beidseitig vorhanden“, begründet der 37-Jährige seinen Verbleib in der Löwenstadt.
Zudem hat er sich nicht nur mit seiner Mannschaft sondern auch mit der kompletten Fußballabteilung viel vorgenommen: „Wir haben uns sehr viel gemeinsam erarbeitet, müssen uns allerdings in einigen Bereichen noch weiter verbessern. Ich freue mich jedenfalls, dass die Leute wieder stolz auf Eintracht sind, dabei aber die Bodenhaftung nicht verlieren.“
Dementsprechend will der Fußball-Lehrer die „kniffelige Aufgabe“ Saarbrücken am Wochenende angehen: „Der FCS besitzt eine gute Mannschaft. Ich denke, dass sie den Klassenerhalt auf jeden Fall erreichen wird“, lobt Lieberknecht, und fordert wie gewohnt, den Focus nicht zu weit in die Ferne zu richten: „Wir müssen nach wie vor von Spiel zu Spiel denken, wissen aber auch, dass die Gegner angesichts unserer Leistungen mit Respekt ins Eintracht-Stadion kommen.“
Wegen der Witterungsverhältnisse müssen die Blau-Gelben diese Woche allerdings kürzer treten, für heute wurde Hallentraining auf den Übungsplan gesetzt. Spätestens Freitag soll aber wieder draußen gearbeitet werden: „Wir müssen den grünen Rasen vor dem Spiel auf jeden Fall nochmal betreten haben“, sagt Lieberknecht. Dem schlechten Wetter zum Opfer fiel auch das Probetraining, das die Zwillinge Gianluca und Raffael Korte (beide TuS Mechtersheim) absolvieren sollten: „Wir haben uns darauf verständigt, dies zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen. Denn es macht keinen Sinn, die Jungs in der Halle zu testen“, bedauert der Eintracht-Trainer.
So könnte Eintracht spielen: Petkovic – Reichel, Dogan, Henn, Kessel – Theuerkauf – Boland, Vrancic (Calamita), Kruppke, Bellarabi – Kumbela.
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