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„Wir müssen kämpfen wie Hunde“

Basketball-Bundesliga: Die Phantoms empfangen am Sonnabend (19.30 Uhr) Phoenix Hagen.

Von Christoph Matthies, 27.03.2013.


Braunschweig. Die Luft im Abstiegskampf wird für die Phantoms-Basketballer immer dünner. Gegen die überraschend auf einem Playoff-Rang stehenden Hagener sollte am Sonnabend (19.30 Uhr) in der Volkswagenhalle schon ein Sieg her, damit der Druck nicht zu groß wird.

In der ersten Halbzeit erschreckend schwach, nach der Pause kämpferisch, aber ohne die nötige Kaltschnäuzigkeit: So lässt sich die 60:64 (23:32)-Heimniederlage gegen Würzburg zusammenfassen. Immerhin 3868 Zuschauer, für ein Kellerkind eine stolze Zahl, pilgerten Sonntag in die VW-Halle, um ihr Team zu unterstützen. Was sie von den Phantoms vor dem Seitenwechsel geboten bekamen, hatte mit Erstliga-Basketball allerdings wenig zu tun. Über sieben Minuten dauerte es, bis Nick Schneiders den ersten Korb für die Hausherren erzielte. Wie schon in den zwei Partien zuvor hatten die Phantoms den Start verschlafen und liefen einem Rückstand hinterher.
Schneiders war es auch, der am Ende zur tragischen Figur wurde. In Hälfte eins noch bester Akteur der Gastgeber, vergab der Center kurz vor Schluss einen Korbleger zum Ausgleich – eine Szene, die noch lange nach Spielende für Gesprächsstoff sorgte. „Eine Entscheidung, ein Rebound, ein Steal, ein Ballverlust, ein Foul: Jedes kleine Detail kann so ein Spiel entscheiden“, haderte Coach Kostas Flevarakis mit dem bitteren Ausgang einer engen Partie.
Während die Würzburger als das defensivstärkste Team der Liga nach Braunschweig gereist waren, müssen sich die Phantoms am Sonnabend auf das Gegenteil gefasst machen. Gast Phoenix Hagen spielt seit Jahren attraktiven „Run and Gun“-Basketball, auch in dieser Saison erzielt kein BBL-Team mehr Punkte als die Mannen von Trainer Ingo Freyer. Mit Davin White haben die Hagener den Topscorer der Liga (16,9 Punkte) in ihren Reihen, der Räume schafft für ein gefährliches, fünfköpfiges Scharfschützen-Ensemble. Nur Tabellenführer Bamberg trifft mehr Dreier als der Klub aus dem Ruhrgebiet.
Flevarakis fordert in den ausstehenden sieben Partien vor allem mehr Intensität von seinem Team: „Wir müssen in jedem Spiel von der ersten Sekunde an kämpfen wie die Hunde. Wenn wir das tun, haben wir gegen jeden Gegner eine Chance.“
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