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„Wir müssen gewinnen“

Fußball-Regionalliga: Eintracht will unbedingt drei Punkte holen

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. „Wir müssen angreifen und die Partie gewinnen, egal wie“, lautet der eindringliche Appell von Holger Wehlage an seine Teamkollegen in Hinblick auf Eintrachts nächstes Heimspiel in der Fußball-Regionalliga am Sonnabend (26. April) ab 14 Uhr gegen den SC Verl.

Man müsse im Stadion spüren, „dass wir gewillt sind, unbedingt drei Punkte zu holen“, erklärt Wehlage. Diese wichtigen Zähler haben die Blau-Gelben auch dringender denn je nötig, nachdem der Abstand zu Platz zehn seit der Winterpause unverändert bei fünf Punkten geblieben ist. Denn in den kommenden entscheidenden sieben Spielen treffen die „Löwen“ fünfmal auf Gegner, die in der Tabelle besser platziert sind als die Braunschweiger.
Diese Tatsache soll laut Wehlage jedoch nicht dazu führen, dass Eintracht den SC Verl unterschätzen darf: „Verl hat mit dem 5:1-Erfolg über den VfL Wolfsburg bewiesen, dass man die Mannschaft nicht auf die leichte Schulter nehmen darf.“ Im Gegensatz zum Spiel bei Dynamo Dresden müsse Eintracht die „Angst vor der eigenen Courage“ ablegen, gerade wenn man sich durch das Erzielen einer Führung in eine eigentlich optimale Ausgangslage gebracht hat: „Das 1:0 bereits Anfang der zweiten Halbzeit nur noch verwalten zu wollen, war ein Fehler. Damit haben wir die Dresdner zwangsläufig wieder stark gemacht“, betont Wehlage.
Er hofft, dass in den kommenden Partien endlich der ersehnte Befreiungsschlag gelingt, der ein weiteres Heranpirschen an den zehnten Tabellenplatz enorm erleichtern würde: „Es ist schwierig zu sagen, warum der Befreiungsschlag nicht gelingt. Doch ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass wir die nötige Punktzahl noch erreichen werden“, meint Wehlage.
Im Hinspiel beim SC Verl hatte Torsten Oehrl beide Tore zum 2:0-Sieg erzielt. Momentan als defensiver Mittelfeldspieler eingesetzt glaubt er, ebenso wie Wehlage, dass die Mannschaft willens und in der Lage ist, die angestrebte Qualifikation zu schaffen: „Ich bin hundertprozentig davon überzeugt, dass sich hier niemand hängen lässt.“
Personell könnten sich für Eintracht weitere Alternativen ergeben, falls die noch verletzten Matthias Henn, Dennis Kruppke und Ken Reichel in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. In Dresden hatte bereits Sreto Ristic sein Comeback gefeiert, als er nach der Auswechslung von André Schembri für die letzten zwei Minuten in die Partie gekommen war.
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