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„Wir müssen gemeinsam einen Weg aus der Krise finden“

3. Fußball-Liga: Eintracht verliert durch zwei individuelle Fehler bei Fortuna Düsseldorf

Von Elmar von Cramon

Düsseldorf. Erneut kehrten die Drittligafußballer von Eintracht Braunschweig ohne zählbaren Erfolg von einem Auswärtsauftritt zurück. Mit 1:2 (1:1) unterlagen die Blau-Gelben am Freitagabend bei Fortuna Düsseldorf und sind mittlerweile seit sechs Spielen ohne Sieg.

„Wir haben durch zwei individuelle Fehler tatkräftig zum Düsseldorfer Sieg beigeholfen“, war Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht nach der Begegnung enttäuscht. Zwei Ballverluste im Mittelfeld führten zu den beiden angesprochenen Gegentreffern.
Beim 1:0 für die Fortunen durch Jovanovic (7.) hatte Dennis Brinkmann den Ball in den Mittelkreis zu einem Düsseldorfer Gegenspieler gepasst, der den Torschützen mustergültig bediente, sodass Jasmin Fejzic keine Abwehrchance blieb.
Zwischenzeitlich hatten die Braunschweiger dann Morgenluft gewittert, als Benjamin Fuchs mit einem sagenhaften 30-Meter-Schuss für den Ausgleich gesorgt hatte (40.).
Kurz nach der Pause wendete sich das Blatt jedoch erneut. Einen katastrophalen Querpass von Christian Lenze konnten die Düsseldorfer durch Lawarée (48.) zur erneuten Führung nutzen. Im weiteren Verlauf der Partie durften sich die Fortunen dann bei Keeper Michael Melka bedanken, der mit zahlreichen Paraden die drei Punkte festhielt.
„Ein Sieg gegen Unterhaching am nächsten Wochenende ist Pflicht“, fordert der Eintracht-Coach endlich wieder ein Erfolgserlebnis von seiner Mannschaft. Hierzu kündigt er im Laufe der nächsten Wochen „Maßnahmen“ an, die sein Team wieder auf die Erfolgsspur führen sollen: „So werden wir das nicht mehr weiterlaufen lassen, wir müssen gemeinsam einen Weg aus der Krise finden.“
Nach zuvor fünf unbesiegten Partien sind die Blau-Gelben nun mittlerweile wieder im unteren Tabellendrittel gelandet, worüber sich Lieberknecht ärgert: „In diese Bredouille hätten wir uns nicht bringen müssen. Mit entsprechende Konzentrationsfähigkeit hätten wir fünf bis sechs Punkte mehr auf dem Konto haben können.“
Aufgrund der jüngsten Durststrecke versteht der 35-Jährige den Unmut einiger Anhänger durchaus.: „Die Stimmung ist nachvollziehbar. Erst lief es gut für uns, dann wieder nicht. Die Leute sind hin- und hergerissen und fühlen sich schnell an die vergangenen beiden Spielzeiten erinnert.“
Aus eigener Erfahrung als Spieler hofft der Braunschweiger Coach jedoch darauf, dass der Eintracht-Anhang die Mannschaft auch in der momentanen Situation tatkräftig unterstützt: „Die Eintracht-Fans haben ein Gespür für besondere Situationen. Wir sind dann aber auch gefordert, den Hebel umzulegen.“
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