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„Wir müssen gegenhalten“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht spielt Sonnabend im Stadion gegen Erzgebirge Aue.

Von Elmar von Cramon, 17.08.2011

Braunschweig. Zum dritten Heimspiel der noch jungen Saison treten die Zweitliga-Fußballer von Eintracht am Sonnabend um 13 Uhr gegen Erzgebirge Aue an.

Nachdem sich die Mannschaft von Torsten Lieberknecht nach zwei verlorenen Spielen eindrucksvoll mit einem 3:1 beim Karlsruher SC zurückgemeldet hat, soll gegen die Sachsen der nächste Coup glücken.
„Wir haben die beiden Niederlagen analysiert und die Ruhe bewahrt“ erklärt der Eintracht-Coach den starken Auftritt gegen die Karlsruher. Der 38-Jährige war aufgrund zahlreicher Ausfälle gezwungen gewesen, sich in personeller Hinsicht einiges einfallen zu lassen.
Und nahezu alle Schachzüge glückten: Gianluca Korte feierte ein gelungenes Debüt in der zweiten Liga, Ken Reichel und Mirko Boland überzeugten auf ungewohnten Positionen und auch dem gegen Frankfurt schwach agierenden Benjamin Kessel glückte ein zufriedenstellender Auftritt.
Besonders zufrieden war Lieberknecht auch mit seinen Routiniers Dennis Kruppke, Dominick Kumbela, auch Damir Vrancic und Ken Reichel erhielten ein Sonderlob: „Sie haben aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung herausgeragt.“
Gegen Aue erwartet er am Wochenende ein in jeglicher Hinsicht hartes Spiel: „Die Mannschaft kann man momentan mit einem angeschlagenen Boxer vergleichen, das macht sie sehr gefährlich.“
Den Gästen wird nach zuletzt 0:6 Toren wohl jedes Mittel recht sein, um zumindest einen Punkt aus dem Eintracht-Stadion zu entführen, darauf will der Ex-Profi seine Kicker vorbereitet wissen: „ Wir müssen körperlich dagegenhalten und dürfen ihnen keine Räume lassen.“
In puncto Aufstellung ergeben sich für Lieberknecht eventuell einige Alternativen: Sowohl Matthias Henn als auch Deniz Dogan trainieren mit der Mannschaft und könnten für einen Kaderplatz infrage kommen.
Ebenso wie bei Keeper Marjan Petkovic, der momentan Reha-Maßnahmen absolviert, soll am Ende der Woche eine Entscheidung fallen: „Wir können nur von Tag zu Tag schauen“, erklärt der Eintracht-Trainer, der definitiv auf Steffen Bohl (Hüftprobleme), Pascal Gos (Reha nach OP) und Pierre Merkel (Muskelverhärtung) verzichten muss.
So könnte Eintracht spielen: Davari (Petkovic) – Theuerkauf, Reichel, Correia, Kessel – Vrancic, Pfitzner – Boland, Zimmermann, Kruppke – Kumbela.
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