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„Wir müssen einen Pflichtsieg einfahren“

Wollen auch bei der Pokalpartie in Bremen Tore bejubeln: Eintrachts Havard Nielsen (rechts) und seine Mitspieler. Foto: Hübner

Fußball: Eintrachts Zweitligateam tritt Sonnabend um 15.30 Uhr in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Bremer SV an.

Von Elmar von Cramon, 12.08.2014.

Braunschweig. Als uneingeschränkter Favorit gehen Eintrachts Zweitliga-Fußballer am Sonnabend in die erste Runde um den DFB-Pokal: Das Gastspiel beim Bremer SV (Anstoß um 15.30 Uhr), der in der fünftklassigen Bremen-Liga beheimatet ist, wollen die Blau-Gelben ohne Wenn und Aber für sich entscheiden und in die nächste Runde einziehen.

Für Torsten Lieberknecht stellt die Partie gegen das Team aus der Hansestadt eine „Pflichtaufgabe“ dar: „Wir sind dort Favorit und gefordert, einen Pflichtsieg einzufahren“, so der 41-Jährige. Den Gegner erwartet er dabei trotzdem „hochmotiviert“: „Viele Spieler wurden bei Werder ausgebildet und haben einst selber von einer Profikarriere geträumt. Außerdem sind sie mit zwei Siegen gut in die Saison gestartet.“
Einen gelungenen Saisonstart kann auch Eintracht vorweisen, das deutliche 3:0 gegen Heidenheim unterstrich die gute Form der Blau-Gelben: „Wir haben gut strukturiert gespielt und unsere Qualitäten gezeigt. Der Sieg war hochverdient, lediglich die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff hätten wir anders anpacken müssen.“ In besagtem Zeitraum hatte der offensivstarke Aufsteiger das Tempo erhöht und war einige Male gefährlich vor dem Braunschweiger Tor aufgetaucht, die Löwen beendeten den Heidenheimer Punktetraum mit dem 2:0 aber rasch: „Ich sehe die Art und Weise, wie wir die Tore erzielen, als das Ergebnis unserer guten Vorbereitung, sie haben einen gewissen Wiedererkennungswert“, war Lieberknecht zufrieden.
Im Ergebnis steht Eintracht nun inmitten eines achtköpfigen Feldes, das die Zweitligatabelle mit jeweils vier Punkten anführt: „Andernorts wurde Großes angekündigt und plötzlich sieht man, dass es vielleicht doch nicht ganz so einfach ist“, macht er deutlich, dass die 2. Liga durchaus ihre Tücken haben kann.
Personell steht für das Pokalspiel neben den Langzeitverletzten Jan Hochscheidt, Torsten Oehrl und Jan Washausen auch Dennis Dogan nicht zur Verfügung. Der Abwehrspieler muss aufgrund seines Platzverweises in Bielefeld beim letztjährigen DFB-Pokalmatch aussetzen. Einem Comeback von Saulo Decarli (muskuläre Beschwerden) räumt Lieberknecht lediglich „geringe Chancen“ ein.
Offen ließ er, ob die bislang noch nicht berücksichtigten Akteure wie Benjamin Kessel oder Orhan Ademi sowie Ersatztorwart Marjan Petkovic gegen den Bremer SV Spielpraxis sammeln dürfen: „Wir warten die Trainingswoche ab, jeder kann sich empfehlen. Wer aufläuft ist letztlich eine Frage der Gegneranalyse, eine Einsatzgarantie bekommt im Vorhinein niemand.“
So könnten sie spielen: Petkovic - Reichel, Correia, Henn, Kessel - Vrancic, Pfitzner - Boland, Kruppke (Khelifi) - Bakenga (Ademi).
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