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„Wir können stolz sein“

3. Fußball-Liga: Eintracht besiegt Aufstiegskandidat Paderborn mit 2:0

Von Elmar von Cramon, 26.04.2009

Braunschweig. Mit 2:0 (1:0) besiegten die Drittligafußballer von Eintracht gestern den SC Paderborn und sind damit fünf Spieltage vor Saisonende dicht davor, den Klassenerhalt perfekt zu machen.

Vor 12 200 Zuschauern präsentierten sich die Braunschweiger abgeklärt und souverän gegen den Aufstiegskandidaten, der durch die Niederlage wichtigen Boden verlor.
„Wir können stolz sein, gegen so einen starken Gegner gewonnen zu haben“, erklärte Trainer Torsten Lieberknecht nach der Partie.
Beide Teams begannen abwartend, sodass sich in der Anfangsphase nur wenige Torraumszenen abspielten. Paderborn kam nach 20 Minuten durch Güvenisik zur ersten größeren Torgelegenheit, kurze Zeit später parierte Torwart Jasmin Fejzic einen Distanzschuss von Lindemann sicher (23.). Im Anschluss daran dann die Riesenchance zur Eintracht-Führung: Mutterseelenallein lief Marcel Schied auf Keeper Jensen zu, schaffte es jedoch nicht, den Ball im Paderborner Gehäuse unterzubringen (25.).
Auch die anschließende Ecke von Kosta Rodrigues sorgte für Gefahr, doch Brückner klärte den Kopfball von Deniz Dogan auf der Linie (26.). Wenige Minuten später hatten die Paderborner abermals Glück, dass Dennis Kruppke und Schied die gefährliche Hereingabe von Marc Pfitzner verpassten (32.).
Nun wurde auch Paderborn wieder aktiver, doch weder Güvenisik (36.) mit einem Schuss über das Tor noch Ex-Einträchtler Kumbela (39/nach Ecke) wussten ihre Chancen zu nutzen. Das machte Eintracht besser: Nach einem schönen Pass von Marc Pfitzner ließ Dennis Kruppke auf dem Weg zum Tor einen Abwehrspieler aussteigen und schob den Ball aus halbrechter Position an Jensen vorbei ins Netz (41.).
Die zweite Hälfte begann mit einem Paukenschlag: Nach einem Freistoß und anschließendem Duell zwischen Jensen und Banser im Strafraum trat der Däne gegen den Eintracht-Stürmer nach und sah von Schiedsrichter Ittrich folgerichtig die Rote Karte. In Unterzahl gelang den Paderbornern kaum noch Nennenswertes, während Eintracht zu guten Konterchancen kam. Diese wurden allerdings kläglich vergeben. Zunächst lief Schied binnen einer Minute zweimal allein auf das Gästetor zu, scheiterte jedoch erst mit einem Heber und anschließend an Ersatztorhüter Lange (80./81.). Auch Kingsley Onuegbu, der Lange bereits ausgespielt hatte, wurde in allerletzter Sekunde der Ball vom Fuß gespitzelt (82.).
Besser machte es Marc Pfitzner: Der Mittelfeldspieler setzte auf der rechten Seite zu einem Sololauf an, umspielte mehrere Paderborner und vollendete abgeklärt zum vielumjubelten zweiten Treffer für Eintracht (89.)
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