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„Wir können beiden Zeit geben“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht über Petkovic und Dogan.

Von Elmar von Cramon, 28.09.2011

Braunschweig. Im Lager von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig produzierte das 1:1 beim FSV Frankfurt trotz des Last-Minute-Ausgleichs eher gemischte Gefühle.

Torsten Lieberknecht war vor allem über das Spiel in der zweiten Hälfte bis zum Gegentreffer unzufrieden: „Wir hätten merken müssen, dass mehr drin ist, um dann eine Schippe draufzulegen.“ Stattdessen sah er bei seinem Team eine Phase von „fünf Minuten, die den Gegner stark gemacht haben“. Zufrieden zeigte sich der 38-Jährige hingegen mit dem Auftritt von Pierre Merkel, der bei seinem Zweitligadebüt gleich noch die Torpremiere folgen ließ: „Ich habe gemerkt, dass er für seinen Einsatz bereit war. Man darf nicht vergessen, dass er erst seit drei Monaten Fußballprofi ist, das Tor hat ihm enorm viel Selbstvertrauen gegeben“, freut sich Lieberknecht über den wichtigen Treffer.
Er nahm gleichzeitig Matthias Fetsch in Schutz, der zuvor als einzige Spitze zwar ohne Treffer blieb, aber mannschaftsdienlich agierte: „Er hat sehr gute Szenen gehabt, es war Pech, dass sein Tor nicht gezählt hat. Für sein erstes Spiel von Beginn an war das mehr als ordentlich“.
Weiter im Wartestand befinden sich Marjan Petkovic und Deniz Dogan. Beide Rekonvaleszenten werden zwar Schritt für Schritt ins Mannschaftstraining integriert, dennoch heißt es für die Routiniers abzuwarten: „Beide sind lange ausgefallen, wir müssen darauf hinarbeiten, dass sie wieder zu hundert Prozent mittrainieren können.“ Ob das Duo gegen Düsseldorf wieder zur Verfügung steht, ließ der Ex-Profi offen, erklärte aber, dass man eventuell noch das darauffolgende spielfreie Wochenende für einen Härtetest in die Überlegungen einbezieht: „Wir hätten momentan keinen Grund, etwas zu ändern und können den beiden die Zeit lassen, die sie brauchen.“
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