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„Wir haben vier hochinteressante Gegner“

Erstes Training in Leogang: Kurz nach der Ankunft in Österreich absolvierten die Eintracht-Profis die erste Übungseinheit. Foto: SH

Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig bestreitet im Trainingslager in Leogang heute erstes Testspiel gegen Brünn.

Von Elmar von Cramon, 12.07.2014.

Braunschweig. Mit halbstündiger Verspätung landete Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig gestern Nachmittag auf dem Flughafen Salzburg und machte sich danach auf den Weg ins Trainingslager nach Leogang. Hier absolvierte die Mannschaft am frühen Abend noch eine leichte Trainingseinheit, bevor heute um 17 Uhr das Testspiel gegen Zbrojovka Brünn in Uttendorf auf dem Programm steht.

„Als Spieler machen einem Testpartien mehr Spaß als normales Training. Wir hoffen, dass so neue Reize gesetzt werden und sich das Ganze insgesamt positiv auswirkt“, gibt sich Marc Arnold vor dem „Spiele-Trainingslager“ in Österreich erwartungsfroh.
Neben dem heutigen Test stehen am Dienstag zwei Partien gegen den albanischen Erstligisten Teuta Durres (11 Uhr in Hochfilzen) und Dynamo Moskau (19 Uhr in Bramberg) an, außerdem kommt es zum Abschluss am Donnerstag zum Vergleich mit Maccabi Haifa (17 Uhr in Leogang). Die Partie gegen Durres kam nach der Absage des ursprünglich geplanten Testspielgegners Austria Salzburg zustande. Der österreichische Regionalligist musste aufgrund eines kurzfristig terminierten ÖFB-Cup-Spiels passen.
„Insgesamt haben wir vier hochinteressante Gegner, von denen Haifa und Moskau ja schon in der Euro-League gespielt haben“, ist Arnold mit dem bevorstehenden Programm zufrieden. Insbesondere der Test gegen den letztjährigen Viertplatzierten aus der russischen Premjer-Liga dürfte ein Highlight werden; im Team von Trainer Stanislaw Tschertschessow (Ex-Keeper bei Dynamo Dresden) stehen mit Andrej Woronin und Kevin Kuranyi zwei ehemalige Bundesligastars sowie der ehemalige Herthaner Christopher Samba.
Nicht mit in Österreich befindet sich Torsten Oehrl, der sich wegen anhaltender Probleme am zu Beginn des Jahres operierten Sprunggelenks medizinischen Behandlungen unterzieht. Ersatz für den Routinier wollen die Blau-Gelben aber momentan noch nicht verpflichten, auch weil mit Mushaga Bakenga ein weiterer Offensivmann zum Kader gestoßen ist.
„Seine Verpflichtung kam aber unabhängig von Torstens Verletzung zustande. Wir gehen mit dem momentanen Kader in die Saison und schauen dann, ob irgendwo Bedarf besteht, nachzubessern“, so Eintrachts sportlicher Leiter, der sich auf das heutige WM-Finale freut: „Das werden wir nach dem Spiel gegen Brünn mit Spannung im Kreise der Mannschaft verfolgen. Man sollte Argentinien keinesfalls unterschätzen, doch normalerweise müsste Deutschland das Endspiel gewinnen“, rechnet der Ex-Profi mit dem Titelgewinn der Nationalmannschaft.
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