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„Wir haben uns nie aus der Ruhe bringen lassen“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht hat mit dem 3:1-Erfolg gegen 1860 München einen vielversprechenden Saisonauftakt geboten.

Von Elmar von Cramon, 20.07.2011

Braunschweig. Von guter Stimmung in allen Belangen war der Wochenbeginn bei Fußball-Zweitligist Eintracht geprägt.

Mit 3:1 hatten die Blau-Gelben am Sonntag den TSV 1860 München besiegt und neben dem sportlichen auch in allen anderen Bereichen einen vielversprechenden Auftakt hinter sich gebracht: „Das Ergebnis, unsere Leistung und die Stimmung sind ebenso wie alle organisatorischen Abläufe optimal gewesen“, war Marc Arnold zufrieden.
Eintrachts sportlicher Leiter setzte in Bezug auf das Zustandekommen des 1:1-Ausgleichstreffers für 1860 allerdings zur Kritik an: „Auch aus anderen Kameraperspektiven war das Foul an Marjan Petkovic zu erkennen, der Treffer hätte nicht zählen dürfen.“ Glücklicherweise habe die Mannschaft den Schock aber „hervorragend weggesteckt“ auch wenn der Gegner ebenfalls seinen Anteil hatte.
„Mit einem krassen individuellen Fehler und mit einem Traumtor wie dem 2:1 von Nico Zimmermann kann man nicht immer rechnen, vielleicht war das Ergebnis zur Halbzeit schon etwas zu hoch.“ Insgesamt war der 40-Jährige dennoch angetan vom starken Auftritt der Blau-Gelben: „Wir besitzen eine eingespielte Mannschaft und haben uns glücklicherweise nie aus der Ruhe bringen lassen.
Beeindruckt von Eintrachts Glanzvorstellung zeigte sich auch Robert Schäfer: „Ein verdienter Sieg, ich hatte das Gefühl, dass die Mannschaft sehr gut eingestellt war.“ Die von den Münchner „Löwen“ am Sonntag gebotene Leistung reichte dem 1860-Geschäftsführer hingegen nicht: „Wir sind sicherlich nicht untergegangen, haben aber mehrfach unkonzentriert agiert und insgesamt zu wenig Chancen herausgespielt.“
Trotz der Niederlage verließ der gebürtige Braunschweiger die Stadt dennoch mit einem lachenden Auge. Immerhin konnte er den Besuch des Saisonauftaktspiels mit einem Kurz-Trip in seiner Heimat zu verbinden: „Ich habe die Zeit genutzt, um meine Eltern und einige Freunde zu treffen.“ Sofern es sein Terminkalender zulässt, versucht der 34-Jährige regelmäßig zu Hause vorbeizuschauen: „Ich würde gerne häufiger in Braunschweig sein, schaffe es meist aber nur alle zwei Monate.“
Vorerst kann er seinem zweiten Lieblingsklub somit nur aus der Ferne die Daumen drücken: „Ich bin davon überzeugt, dass Eintracht sehr gute Chancen hat, sich in der Zweiten Liga zu behaupten.“
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