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„Wir haben uns Luft verschafft“

Glückwünsche von den Blau-Gelben für den zweifachen Torschützen Havard Nielsen. Foto: Eibner

2. Fußball-Bundesliga: Trainer Torsten Lieberknecht fiebert Spiel gegen Nürnberg entgegen.

Von Elmar von Cramon, 25.11.2014.

Braunschweig. Das 3:0 von Eintrachts Fußball-Zweitligateam beim FSV Frankfurt untermauerte den Aufwärtstrend, der nun schon knapp vier Wochen anhält. Durch den dritten Auswärtssieg in Folge mischen die Löwen weiterhin kräftig in der oberen Tabellenhälfte mit.

„Wichtig war, dass wir uns Luft verschafft haben“, gibt sich Torsten Lieberknecht aus gutem Grund eher zurückhaltend. Teams wie der VfL Bochum oder RB Leipzig, die vor Wochen noch auf Tuchfühlung mit der Tabellenspitze waren oder selbst den „Platz an der Sonne“ einnahmen, sind mittlerweile zurückgefallen. Für den Eintracht-Coach ein erneuter Beweis für die Ausgeglichenheit im Unterhaus.
Das für die Hausherren aberkannte reguläre Tor („Da haben wir Glück gehabt“) spielte den Blau-Gelben nach der 1:0-Führung dabei zweifelsohne in die Karten, auch sah Lieberknecht den Spielverlauf durch das hohe Ergebnis nicht korrekt widergespiegelt: „Frankfurt hatte ebenfalls Chancen, doch wir haben leidenschaftlich verteidigt, vorne haben wir unsere Chancen optimal genutzt.“
Vor dem Flutlichtduell des Traditionsklubs gegen den 1. FC Nürnberg am kommenden Montag um 20.15 Uhr „droht“ dem 41-Jährigen ein echtes Luxusproblem. Bis auf den gelbgesperrten Benjamin Kessel und die Langzeitverletzten Torsten Oehrl, Jan Washausen und Jan Hochscheidt sind alle Mann fit und im Rhythmus, zumal Saulo Decarli, Gianluca Korte und Orhan Ademi zuletzt in der zweiten Mannschaft Spielpraxis sammeln konnten: „Durch die Erfolgsserie ist es für einige natürlich nicht einfacher geworden. Der Konkurrenzkampf hat sich durch die jüngsten Erfolge verstärkt.“
Als Beispiel führt er Orhan Ademi an, der zuletzt ins Hintertreffen geraten war, sich laut Lieberknecht aber sehr gut einbringt und verbessert zeigt: „Für ihn war es zuletzt schwierig, da mit Havard Nielsen, Seung-Woo Ryu, Dennis Kruppke und Mushaga Bakenga alle seine Konkurrenten getroffen haben. Trotzdem hat er sich weiterentwickelt und vor allem in der Defensivarbeit noch mehr getan als zuvor.“
Große Fortschritte macht laut Lieberknecht Jan Hochscheidt, der bereits einen Großteil des Mannschaftstrainings absolvieren kann: „Er ist sehr weit und kann fast alle Übungen mitmachen. Wir müssen ihn nur noch vereinzelt bei Übungen mit extrem hoher Intensität rausnehmen.“
Dem Vergleich mit dem Mitabsteiger aus Franken fiebert der Coach unterdessen entgegen und sieht in den Nürnbergern eine große Herausforderung, auch weil der Trainerwechsel von Valérien Ismael zu Rene Weiler prompt einen Sieg gegen die bislang noch unbesiegten Ingolstädter nach sich zog: „Das ist schon aufgrund der Qualität der Einzelspieler eine echte Topmannschaft. Sie haben sich zwischenzeitlich aus ihrer Krise befreit und zuletzt den aktuellen Tabellenführer geschlagen.“
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