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„Wir haben mittlerweile als Mannschaft zueinander gefunden“

nB-Serie stellt die Phantoms-Neuzugänge vor: Teil vier mit William Franklin, dem Regisseur

Von Sebastian Walther

Braunschweig. Hallentermin mit dem Regisseur der New Yorker Phantoms. Der 23-Jährige sitzt am Spielfeldrand, blickt auf die leeren Ränge und sinniert über seine Rolle im Team: „Als Point Guard sehe ich mich in der Pflicht, die Mannschaft zu führen, auch Ansprechpartner für einzelne Spieler zu sein.“

Journalisten, die über die Phantoms berichten, kritisieren oft die fehlende Erfahrung und Führungspersönlichkeit in der Truppe von Trainer Mutapcic. Kapitän Andrew Drevo allein kann diese Rolle nicht ausfüllen, insofern tut ein vor Selbstbewusstsein strotzender Franklin dem Gefüge wohl gut. Der 1,84 Meter große Neuzugang hat sich viel vorgenommen für sein Braunschweiger Engagement. Er spricht von langen Gesprächen mit Mutapcic, davon, dass er sich mehr einbringen möchte während der Spiele, auch verbal.
Mit Auslandserfahrung aus seiner Zeit in Zypern und Bosnien ist er nach Deutschland gekommen und traut sich trotz seines Alters eine Führungsrolle zu. „Wir wollen in die Play-offs“, macht er deutlich, ein Anspruch der im Moment auch dem Tabellenbild entspricht. „Wir haben mittlerweile zueinander gefunden, trainieren besser und spielen mehr zusammen“, erklärt er die kurze Siegesserie der jüngsten drei Spiele. Vor allem im taktischen Bereich hätten sich die Phantoms weiterentwickelt, attestiert ihnen der US-Amerikaner, um gleich noch seinen Coach zu loben: „Mucki macht mich besser“. Dessen Leitsätze hat sein Spielgestalter auch bereits verinnerlicht. „Wir denken von Spiel zu Spiel“ und „Basketball wird zuerst mit der Defensive gewonnen“ könnte auch aus dessen Mund kommen.
Im März, kurz vor seinem Geburtstag, kommen seine Eltern für einen Besuch in die Löwenstadt. Bis dahin muss die Webcam reichen, auch wenn Franklin seinen sieben Monate alten Sohn Amarein Edward sehen möchte.
Die Wohnung von William Franklin liegt übrigens ganz in der Nähe der VW-Halle. Hier trifft er sich am liebsten mit Teamkollege Jeremy Crouch, die beiden kennen sich aus gemeinsamen College-Zeiten. Sie teilen das gleiche Hobby und tauchen gemeinsam virtuell in die Welt einer amerikanischen Massensportart ein. Die beiden Phantoms spielen Football auf der Playstation.
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