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„Wir haben eine harte Nuss zu knacken“

3. Fußball-Liga: Eintracht erwartet am Sonnabend Unterhaching.

Von Elmar von Cramon, 20.10.2010

Braunschweig. Nach dem fulminanten 5:0-Auswärtssieg gegen Werder Bremen wollen Eintracht Drittliga-Fußballer auch vor heimischem Publikum erfolgreich bleiben. Am Sonnabend (Anstoß 14 Uhr) empfangen die Blau-Gelben die SpVgg Unterhaching, die momentan auf dem achten Tabellenplatz rangiert.

„Gegen Bremen haben wir sehr effektiv und diszipliniert agiert. Man merkt, dass sich die Abläufe durch intensive Trainingsarbeit automatisiert haben“, blickt Torsten Lieberknecht zufrieden auf den gelungenen Auswärtsauftritt in der Vorwoche zurück. Sowohl die Abwehr als auch die Offensivabteilung hatten das taktische Konzept nahezu fehlerfrei umgesetzt und damit den Grundstein für den beeindruckenden Auswärtssieg gelegt. Mit Norman Theuerkauf fügte sich im defensiven Mittelfeld dabei ein weiterer Akteur nahtlos in das Spiel der „Löwen“ ein, wie zuvor bereits Marc Pfitzner, Markus Unger und Damir Vrancic: „Im defensiven Mittelfeld sind wir nun variabler aufgestellt und leiten nicht mehr so viele direkte Gegentreffer wie in der Vorsaison ein“, freut sich Lieberknecht über die Vielzahl an taktischen Optionen im Kader: „Kein Spieler in der Mannschaft braucht sich zu verstecken, jeder kann Verantwortung übernehmen.“
Gegen die Hachinger erwartet der 37-Jährige eine „traditionell harte Nuss“, zumal die Elf von Klaus Augenthaler nach schwachem Saisonstart langsam in die Erfolgsspur findet: „Beim 1:1 gegen Offenbach hat die Mannschaft eine ganz starke erste Halbzeit abgeliefert. Allein anhand der Kaderzusammenstellung ist laut Lieberknecht zudem ablesbar, dass die Münchner nach wie vor die oberen Tabellenplätze im Blickfeld haben: „Viele der Akteure verfügen über Bundeslig-Erfahrung, außerdem wurde kurz nach Saisonbeginn nochmals personell nachgelegt.“
Eventuell kann der Coach wieder auf Damir Vrancic zurückgreifen, der nach seinen Adduktorenverletzung wieder ins Training eingestiegen ist. Fehlen werden nach wie vor Jan Washausen und Oliver Kragl (beide Reha).
So könnte Eintracht spielen: Petkovic – Reichel, Dogan, Henn, Fuchs – Theuerkauf – Boland, Amrhein, Bellarabi – Kruppke, Kumbela.
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