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„Wir beobachten Kandidaten“

Fußball: Eintracht-Trainer Torsten Lieberknecht will vier bis fünf neue Spieler holen

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Zwei Wochen vor dem Start in die Saisonvorbereitung laufen die Planungen für die neue Saison beim Fußball-Drittligisten Eintracht Braunschweig auf Hochtouren.

Die „Löwen“ befinden sich derzeit in Gesprächen mit Adrian Horn und Ramazan Yildirim über eine Vertragsverlängerung. Sie möchten zudem die abgebenden Vereine der bislang ausgeliehenen Torsten Oehrl und Tim Danneberg davon überzeugen, die beiden zuletzt stark aufspielenden Offensivkräfte weiterhin in die Löwenstadt zu verleihen oder sogar zu verkaufen.
Außerdem werden Gespräche mit potenziellen Neuzugängen geführt. Michael Schürg (SSV Ulm), der in Süddeutschland als mögliche Verstärkung der Eintracht-Offensive ins Gespräch gebracht wurde, gehört jedoch nicht dazu: „Da ist überhaupt nichts dran. Ich weiß nicht, woher solche Namen kommen“, dementiert Lieberknecht ein Interesse Eintrachts. Dennoch gehört der Offensivbereich zu den größten Baustellen im Kader für die neue Spielzeit, nachdem André Schembri, Dominick Kumbela und Lars Fuchs nicht mehr im Eintracht-Trikot auflaufen werden. „Wir beobachten Kandidaten für den vorderen Bereich und die linke Außenbahn“, spezifiziert der Eintracht-Coach das Anforderungsprofil möglicher Neuzugänge. Nach Fait-Florian Banser (Germania Halberstadt) sollen auch die A-Jugendlichen Fatih Yilmaz und Dominik Scheil in der kommenden Saison zum Kader der ersten Mannschaft stoßen. Die beiden Nachwuchskräfte starteten die vergangene Spielzeit unter Torsten Lieberknecht in der A-Jugend und halfen entscheidend mit, den Klassenerhalt in der A-Jugend-Bundesliga zu realisieren.
Insgesamt möchte Lieberknecht vier bis fünf neue Spieler an die Hamburger Straße holen, macht seine endgültige Auswahl jedoch von den Gegebenheiten des Marktes abhängig: „Es kann sich kurzfristig immer etwas Interessantes tun.“ Bei der Frage, ob ehemalige Eintracht-Spieler ein Thema für eine Neuverpflichtung sein könnten, wollte sich der 34-Jährige nicht in die Karten schauen lassen: „Ich möchte nichts ausschließen, es wurden jedoch noch keine Gespräche mit solchen Akteuren geführt.“
Wegen der für die dritte Liga benötigten Fußball-Lehrer-Lizenz hat der Verein mittlerweile eine Sondergenehmigung für Torsten Lieberknecht beantragt: „Ich gehe davon aus, dass keine Probleme entstehen, ähnliche Fälle wie Jürgen Klopp oder Christian Hock wurden von der DFL auch genehmigt“, gibt sich der Eintracht-Coach optimistisch. Lieberknecht selbst wird im kommenden Winter den A-Lizenz-Lehrgang absolvieren, der die letzte Hürde vor dem Fußball-Lehrer-Schein ist.
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