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Wiedersehen mit Raoul Korner

Ex-Löwen-Coach Raoul Korner dürfte in dieser Saison sogar Chancen auf den Titel „Trainer des Jahres“ haben. Foto: Hübner

Basketball-Bundesliga: Am Sonntag (15.30 Uhr) kommen starke Bayreuther in die VW-Halle.

Von Christoph Matthies, 06.01.2017.

Braunschweig. Das Heimspiel der Löwen-Basketballer am Sonntag (15.30 Uhr, Volkswagenhalle) ist keines wie jedes andere. An der Seitenlinie steht für Gegner Bayreuth mit Raoul Korner ein Headcoach, der in den vergangenen drei Jahren den Braunschweiger Bundesligisten maßgeblich prägte – und an der Oker noch viele Sympathien genießt.

Die Erfolge, die dem Österreicher in Braunschweig noch verwehrt blieben – dreimal scheiterte er an der Playoff-Teilnahme, zweimal davon nur äußerst knapp –, holt er derzeit mit Bayreuth nach. Nach 16 Spieltagen haben die Oberfranken gerade mal drei Partien verloren und spielen als Tabellenvierter im Konzert der ganz Großen mit. Und das, obwohl in den Jahren zuvor in der Wagnerstadt stets nur Abstiegskampf angesagt war.
Dass Korner ligaweit beliebt ist, drückte sich jüngst auch im Fan-Voting für den Allstar-Day aus. Der 42-Jährige erhielt dabei fast 38 Prozent der Stimmen, die sich auf die ausländischen BBL-Coaches verteilten. Damit wird er am 14. Januar in Bonn die internationalen Allstars betreuen.
Mit den Bayreuthern kehrt nicht nur Raoul Korner in die Löwenstadt zurück. Auch Co-Trainer Lars Masell und Flügelspieler Robin Amaize verbrachten die vergangenen Jahre in Braunschweig. Amaize reifte hier gar zum Nationalspieler.
An das Hinspiel in Bayreuth haben die Löwen ganz schlechte Erinnerungen. Mit 48:96 wurden die Braunschweiger Mitte Oktober aus der Oberfrankenhalle geschossen. Damals präsentierten sich Dyshawn Pierre und Co. nicht bundesligatauglich. Seitdem hat sich aber einiges getan: Leistungen und Ergebnisse wurden zuletzt deutlich besser, mit Jamal Boykin wurde zudem eine Verstärkung unter dem Korb geholt. Kein Wunder, dass Coach Korner nun vor dem Gegner warnt: „Braunschweig hat in den letzten Wochen gezeigt, dass sie gefährlich sein können.“ Von einem Start-Ziel-Sieg geht der Bayreuth-Coach diesmal nicht aus.
Bei den Löwen stand die vergangene Trainingswoche derweil unter schlechten Vorzeichen, weil Cheftrainer Frank Menz mit einem grippalen Infekt das Bett hüten musste. Die Trainingseinheiten leiteten die Co-Trainer Stephen Arigbabu und Liviu Calin.
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