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Wieder zurück in der Erfolgsspur

3. Fußball-Liga: Eintracht bezwingt den FC Ingolstadt vor heimischer Kulisse mit 2:1.

Von Elmar von Cramon, 06.09.2009.

Braunschweig. Durch einen hochverdienten 2:1 (1:1)-Erfolg über den FC Ingolstadt haben die Drittligafußballer von Eintracht nach drei Niederlagen in Folge gestern wieder den Weg zurück in die Erfolgsspur gefunden.

Trainer Torsten Lieberknecht hatte sein Team im Vergleich zur 0:3-Niederlage in Offenbach auf mehreren Positionen verändert und bot überraschend U23-Akteur Oliver Kragl in der Startelf auf. Der Debütant aus dem Oberliga-Team fügte sich gleich gut ein, sein erster Schussversuch wurde jedoch zur Ecke abgefälscht (7.).
Pech hatte auch Tim Danneberg per Kopf (13.), bevor Marjan Petkovic bei Leitls Schuss zum ersten Mal eingreifen musste (16.). In kurzen Abständen erarbeitete sich Eintracht weiterhin gute Möglichkeiten, doch Smail Morabit (16./21.) brachte den Ball gleich zweimal nicht im Tor unter. Auch Kingsley Onuegbu verfehlte das Gehäuse aus kurzer Distanz (22.), was sich fünf Minuten später rächen sollte: Eintrachts Abseitsfalle misslang, sodass Hartmann völlig überraschend das 0:1 (27.) erzielen konnte.
Eintracht steckte nicht auf und konnte in der 33. Minute durch Kragl, der einen schönen Pass von Dennis Kruppke aus 18 Metern in die kurze Ecke jagte, das 1:1 erzielen. Nachdem Petkovic einen Distanzschuss von Karl entschärfen konnte (40.), ergab sich für Eintracht eine weitere Großchance, doch Tim Danneberg scheiterte nach guter Vorarbeit von Onuegbu kurz vor der Pause.
Auch in der zweiten Hälfte gelang es den Braunschweigern, die Ingolstädter Defensive zu beschäftigen. Doch bis auf einen Pfostenkopfball von Onuegbu (50.) sprang trotz eines Eckenverhältnisses von 10:2 keine klare Torchance heraus. Erst die Einwechslung von Benjamin Fuchs brachte wieder Bewegung ins Spiel. Nach einem schönen Pass von Danneberg startete Fuchs auf dem rechten Flügel, fand aber mit seiner Hereingabe keine Abnehmer (68.). Kurz darauf hatte Jan Schanda Glück, dass Schiedsrichter Dankert seine Notbremse an Hartmann nur mit der Gelben Karte ahndete (70.). Eintrachts Führung schien in der Luft zu liegen doch FCI-Keeper Lutz entschärfte mit einer Glanzparade den Drehschuss des kurz zuvor eingewechselten Marco Calamita.
Kurz vor Schluss gelang den Blau-Gelben dann jedoch noch der verdiente Siegtreffer. Ingolstadts Wenczel sprang bei einer Grätsche der Ball gegen die Hand, den fälligen Strafstoß verwandelte Kruppke sicher (86.). Pechvogel Wenczel sorgte allerdings in der Schlussminute nochmals für Gefahr im Eintracht-Strafraum, verfehlte das Tor jedoch mit seinem Kopfball.
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