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Wichtiger 2:1-Sieg in Stuttgart: Eintracht dicht vor Aufstiegsrang

3: Fußball-Liga: Dritter Auswärtssieg in Folge beim VfB II – Tore von Dogan und Kruppke.

Von Elmar von Cramon, 11.04.2010

Braunschweig. Mit aller Macht drängen die Drittliga-Fußballer von Eintracht in Richtung Tabellenspitze. Durch das gestrige 2:1 (2:1) bei der Zweitvertretung des VfB Stuttgart, dem damit dritten Auswärtssieg in Serie, stehen die Blau-Gelben dicht vor dem Sprung in die Aufstiegsränge.

Gleichzeitig ließen nahezu alle Konkurrenten Punkte liegen, nur Erzgebirge Aue (3:0 gegen Osnabrück) konnte ebenfalls gewinnen.
Eintracht trat mit derselben Startelf wie beim 3:0-Sieg gegen Werder Bremen II an, Kingsley Onuegbu, Oliver Kragl und Dennis Brinkmann kamen im U23-Team zum Einsatz.
Den besseren Start erwischten allerdings die Gastgeber. Nachdem Eintracht-Keeper Marjan Petkovic den Freistoß von Rathgeb in der 9. Minute klären konnte, resultierte aus der nachfolgenden Ecke die Stuttgarter Führung: Zunächst klärte Mirko Boland für den bereits geschlagenen Petkovic auf der Linie, den anschließenden Einwurf verwandelte Pala von der Strafraumgrenze aus zum 1:0.
Auch danach schafften es die Stuttgarter, weiter Druck zu entwickeln. Ken Reichel (16.) und Marc Pfitzner (20.) entschärften allerdings zwei gefährliche Situationen, bevor Eintracht dann besser ins Spiel und durch Kumbelas abgefälschten Schuss zu einer guten Möglichkeit kam (32.).
Es dauerte dann bis zur 37. Minute bevor die Blau-Gelben das erste Mal jubeln durften. Einen Freistoß von Dennis Kruppke staubte Deniz Dogan am langen Pfosten ab, nachdem VfB-Keeper Leno den Ball nicht festhalten konnte. Kurz vor der Pause fiel dann sogar die Führung. Nach einem Foul an Smail Morabit lief Kruppke zum Freistoß an und verwandelte zum 2:1. Direkt nach Wiederanpfiff besaß Dominick Kumbela die Chance zum dritten Treffer, doch sein Schuss strich knapp am Tor vorbei.
Dann intensivierten jedoch auch die Hausherren ihre Offensivbemühungen und nach einer Stunde köpfte Pischorn knapp neben das Eintracht-Gehäuse. Glück hatte Eintracht dann in der 72. Minute als Dogan einen Schuss von Schipplock auf der Linie klären konnte.
Nur drei Minuten später stand erneut das Eintracht-Tor im Blickpunkt, doch Petkovic war gegen Fischer auf dem Posten. Stuttgart drängte auch in der Schlussviertelstunde auf den Ausgleich, einzig die Chance des eingewechselten Marco Calamita sorgte bei den „Löwen“ für Entlastung (85.). Trotz aller Angriffsbemühungen der Stuttgarter hielt die Eintracht-Defensive dem Druck stand und rettete den Vorsprung über die Zeit.
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