Anzeige

„Werbung für den Basketballsport“

Stefan Schwope, Manager der Spot Up Medien Baskets, im Gespräch über die ProB-Saison und das Derby am 12. Februar.

Braunschweig, 12.01.2011.

Mit einem Heimsieg haben die SUM Baskets am Sonntag ihre Aufholjagd in die Playoffs der Zweiten Liga (ProB) begonnen. nB-Mitarbeiter Christoph Matthies sprach mit Baskets-Manager Stefan Schwope über die „Mission Klassenerhalt“.

?Am Sonntag haben die SUM Baskets endlich ihr erstes Heimspiel gewonnen. Wie wichtig war der Sieg aus Ihrer Sicht?

!Sehr wichtig. Zum einen, weil es um den direkten Vergleich ging, und außerdem, weil es ein Spiel gegen den Tabellenletzten war, das wir unbedingt gewinnen mussten. Wenn du es noch in die Playoffs schaffen willst, musst du jetzt ganz schnell eine kleine Serie hinlegen.

?Wo sehen Sie die Ursachen für die bisher so schwierige Saison?

!Wir haben viele Spiele dumm verloren, viele Führungen verspielt. Das mag auch daran gelegen haben, dass ein richtiger Führungsspieler gefehlt hat. Sicherlich war auch das, was die Doppellizenzer gebracht haben, letztlich nicht das, was sie bringen sollten. Im Großen und Ganzen immer mal wieder ein bisschen was, aber nicht so, dass du einen Block von drei oder vier Spielern hattest, die das Spiel dominiert haben. Das hat mit Sicherheit gefehlt. Manchmal war es ja auch wirklich Pech in den letzten Minuten. Die anderen Teams hatten zum Teil zwei Amerikaner, die sehr dominierend waren und immer wieder das Spiel an sich gerissen haben. Da kommt sicher vieles zusammen, und trotzdem hätte es den einen oder anderen Sieg mehr geben können, oder sogar müssen.

?Denken Sie beim Blick auf die Tabelle darüber nach, was ein Abstieg aus der ProB für den Basketballstandort Braunschweig bedeuten würde?

!Viele Vereine versuchen derzeit, in die ProB zu kommen. Das ist schon ein Zeichen dafür, wie wichtig es für Bundesligisten ist, so einen Unterbau zu haben. Insofern wäre es schon schlimm, wenn wir den Klassenerhalt nicht schaffen würden. Ich denke aber immer noch positiv. Wir hatten schon schlimmere Situationen, in denen wir am Ende dann nicht mal die Playdown-Situation hatten. Wir hatten Zeiten, als wir mit 2:26 Punkten das Feld von hinten aufgerollt haben. Warum nicht auch diesmal?

?Ihr Neuzugang im Spielaufbau Nnamdi Nnadili hat im ersten Spiel gleich viel Verantwortung übernommen. War die Notlösung am Ende vielleicht doch ein Glücksfall?
!Ich hoffe es. Nnadili hat sehr ordentlich gespielt, seine Präsenz auf dem Feld war gut. Es war sein erstes Spiel vor eigener Kulisse – das war schon kein leichter Einstand. Und dafür hat er es gut gemacht.

?Die Baskets halten mit über 6000 Zuschauern noch immer den Besucherrekord in der Zweiten Liga. Was ist das besondere an dem Derby gegen Wolfenbüttel, das am 12. Februar zum fünften Mal in der VW-Halle stattfinden wird?

!Es soll in erster Linie eine Werbung für den Basketballsport sein. Klar gab es brisante Derbys, aber der eigentliche Aufhänger ist, Schüler aus allen Schulen des ganzen riesigen Bezirks in die Halle zu bekommen und ihnen Basketball zu demonstrieren. Wir haben wieder alle Schulen der Region angeschrieben, alle können Freikarten bekommen. Für mich ist es spannend, zu sehen, wie viele kommen, und neue Basketballfans zu gewinnen, egal ob für die Phantoms, die Herzöge oder für uns in der ProB. Und auf diese Weise eine gewisse Nachhaltigkeit zu erzeugen.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.