Anzeige

Wer kann sie jetzt noch retten?

Fußball-Regionalliga: Eintracht-Team stark verbessert – Danneberg trifft zur Führung

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Die vierte Liga ist für die RegionalligaFußballer von Eintracht seit gestern durch das 1:1 gegen Fortuna Düsseldorf ein weiteres Stück näher gerückt. Die Blau-Gelben gingen zwar durch Tim Danneberg (13.) früh in Führung, mussten jedoch den Ausgleich durch Axel Lawarée (34.) hinnehmen.

Fünf Tage nach dem Amtsantritt von Torsten Lieberknecht als neuer Eintracht-Trainer präsentierten sich die zuletzt schwach spielende „Löwen“ stark verbessert: „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, es war schwer, gegen so einen bärenstarken Gegner etwas zu entwickeln“, bilanzierte Lieberknecht. Wegen des Magdeburger Sieges bei Union Berlin und des Essener Erfolges gegen den SC Verl sieht er aber nur noch geringe Chancen auf den Klassenerhalt: „Es wird schwierig, aber wir müssen weitermachen und die letzten beiden Spiele gewinnen.“ Lieberknecht hatte mit Sebastian Gundelach, Tim Danneberg und Christian Lenze drei Spieler in die Startelf genommen, die unter Benno Möhlmann zuletzt nicht mehr in der Lage waren, ihr Leistungspotenzial auszuschöpfen.
Nach einer Schrecksekunde bei Christs Freistoß an die Querlatte (8.) gingen die Hausherren in Führung. Tim Danneberg verlängerte einen Freistoß von Benjamin Fuchs zum 1:0 ins Düsseldorfer Tor. Weitere Einschussgelegenheiten gab es durch Torsten Oehrl (15.), eine schöne Einzelleistung von Tim Danneberg (24.) und André Schembri, dessen Schuss aus der Nahdistanz von Fortuna-Keeper Ratajczak aus an den Pfosten prallte. Beim anschließenden Düsseldorfer Konter rutschte Matthias Henn weg und Lawarée vollendete nach anschließendem Querpass zum Ausgleich. Eintracht steckte jedoch nicht auf sondern kämpfte, von 16 800 Zuschauern angefeuert, leidenschaftlich und kam zu weiteren Chancen, wie dem Freistoß von Benjamin Fuchs den Ratajczak mit einer Glanzparade aus dem rechten Eck fischte.
Im zweiten Durchgang hatte erneut Fortuna die erste Gelegenheit, doch Kastrati schoss knapp vorbei. Langsam schwanden dann jedoch bei Eintracht die Kräfte und Lawarée (53.), Christ aus der Distanz (62.) und erneut Lawarée (64.) vergaben beste Gelegenheiten. Auch Eintracht kam zu weiteren Chancen doch Kruppke (72./86.) hatte ebenso Pech wie Hauk per Kopf (81.). Düsseldorf konterte geschickt und hätte die Partie durch Sahin (77.) und Erwig (88.) ebenso für sich entscheiden können. Am Ende blieb es jedoch beim 1:1, was keinem der beiden Teams weiterhilft.
Vor dem Spiel hatte sich die Mannschaft darauf verständigt, keine Interviews nach Abpfiff zu gewähren, sodass lediglich Kosta Rodrigues für ein Statement zur Verfügung stand: „Wir haben noch zwei Spiele und müssen weiterkämpfen, auch wenn der Blick auf die Tabelle nicht rosig ist“, gab der Kapitän zu Protokoll und betonte, dass sich das Team noch nicht aufgegeben hat: „Sonst wären wir hier abgeschossen worden.“
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.