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Weiter ungeschlagen – aber auch weiter sieglos

Jubel nach dem 2:2: VfL-Torschütze Jakub „Kuba“ Blaszczykowski. Foto: regios24/Darius Simka

Fußball-Bundesliga: Wolfsburger brachten mit dem 2:2 bei Bayer Leverkusen zumindest einen Punkt mit.

Wolfsburg, 17.10.2017.

Weiter ungeschlagen – weiter sieglos: Auch im vierten Spiel unter Cheftrainer Martin Schmidt spielten die Bundesliga-Fußballer des VfL Wolfsburg unentschieden. Am Sonntagnachmittag brachten die „Wölfe“ mit dem 2:2 (1:1) bei Bayer Leverkusen nach zweimaligem Rückstand zumindest einen Zähler mit in die Volkswagenstadt.

Im Duell der Tabellennachbarn tauschte VfL-Cheftrainer Martin Schmidt sein Personal gleich doppelt. Gian-Luca Itter musste mit Oberschenkelproblemen passen, für ihn begann Yannick Gerhardt als Linksverteidiger. Zudem erhielt Maximilian Arnold den Vorzug vor Daniel Didavi im Mittelfeld.

Hinein ins Geschehen: Nach einer Viertelstunde des Abtastens auf beiden Seiten übernahmen die Hausherren das Kommando. In der 20. Minute hatten die Leverkusener bereits den Torschrei auf den Lippen, als Paul Verhaegh einen Kopfball von Jonathan Tah kurz vor der Linie klärte.

Zehn Minuten später durfte Bayer dann jedoch jubeln: Nach einem Eckstoß überwand Lars Bender VfL-Keeper Koen Casteels mit einem Schuss ins lange Eck. Glück für die „Wölfe“, dass Bender (35.) das 2:0 nach einem erneuten Bailey-Eckstoß nur knapp verpasste.
Das war allerdings der Weckruf für die „Wölfe“, die nun selbst in der Offensive Akzente setzten. Maximilian Arnold (40.) scheiterte an Bayer-Schlussmann Bernd Leno, Yunus Malli (41.) hob das Leder noch knapp über das Tor. Doch dann klingelte es im Leverkusener Kasten: Paul Verhaegh flankte präzise, Divock Origi schraubte sich in der Mitte am höchsten und markierte per Kopf den 1:1-Ausgleich (44.).

Nach rund einer Stunde mussten die „Wölfe“ jedoch wieder einem Rückstand hinterherlaufen: Kevin Volland schickte Wendell links auf die Reise, dessen maßgenaue Hereingabe vollendete der Argentinier Lucas Alario (61.) eiskalt ins kurze Eck. Und wieder verpasste es Leverkusen, direkt nachzulegen: Kevin Volland (65.) fand in Casteels seinen Meister – das hätte das 3:1 sein können.

VfL-Coach Martin Schmidt musste reagieren, brachte mit Daniel Didavi (65.) für Josuha Guilavogui einen offensiven Mittelfeldmann – und bewies damit ein glückliches Händchen. Didavi setzte Jakub Blaszczykowski sehenswert in Szene. Der polnische Nationalspieler düpierte Sven Bender und schob freistehend vor Bernd Leno überlegt zum 2:2-Ausgleich (69.) ein.

Das Spiel stand nun auf Messers Schneide, beide Teams hatten noch die Chance zum Siegtreffer: Der starke Bailey (79.) scheiterte an Casteels, auf der Gegenseite schoss der eingewechselte Victor Osimhen aus zehn Metern knapp am langen Eck vorbei, so dass es beim gerechten Remis blieb.
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