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Wehlage: „Wir wollen zu Hause eine Macht werden“

Eintracht-Fußballer stand erstmals wieder in der Anfangsformation

Von Elmar von Cramon

Braunschweig. Fast elf Monate nach seinem im Training erlittenen Schien- und Wadenbeinbruch stand Holger Wehlage gegen Burghausen wieder in Eintrachts Anfangsformation: „Es war ein schönes Gefühl, wieder ins Stadion einzulaufen, anstatt das Spiel auf der Bank oder gar von der Tribüne aus mitzuverfolgen“, ist der 32-Jährige froh.

Auch die Tatsache, dass er mit seinem Team gegen Burghausen drei Punkte holte, sorgten für gute Laune beim gebürtigen Meppener, obwohl er für sich persönlich noch Steigerungspotenzial sieht: „Mit Sicherheit lief noch nicht alles rund, doch wichtig war, in der Defensive gut zu stehen. Im Offensivspiel habe ich noch Luft nach oben.“ Der Heilungsprozess seiner schweren Verletzung ist noch immer nicht abgeschlossen, da sich in seinem Bein noch Schrauben befinden, die den Stabilisierungsprozess gewährleisten und im Winter entfernt werden sollen: „Von Spiel zu Spiel spüre ich eine Verbesserung, ich brauche jetzt weiter Spielpraxis, um meine alte Leistungsstärke wiederzuerlangen“, erklärt er.
Enorm wichtig waren für den Ex-Essener die vielen Einsätze, die er neben den Partien der regulären Saison im NFV-Pokal und bei Freundschaftsspielen bestreiten konnte: „Gerade die engen Partien im Pokal, bei denen es richtig zur Sache ging, waren wichtig. Wenn man aus diesen Spielen auch noch als Sieger hervorgeht, bringt das enorm viel für das Selbstbewusstsein. Letzteres will Wehlage mit seiner Mannschaft vor allem aus den Heimspielen beziehen. Besonders zufrieden ist er, dass es in dieser Spielzeit gelingt, auch aus schwächeren Partien wie gegen Burghausen als Sieger hervorzugehen: „In der Vorsaison hätten wir so ein Spiel sicher verloren. In dieser Saison sind wir eine echte Mannschaft, in der jeder die Aufgabe so umsetzt, wie es der Trainer vorgibt.“ Bis zur Winterpause will der Routinier mit seiner Mannschaft noch viele Punkte sammeln, speziell aus den sechs noch bevorstehenden Heimspielen: „Wir wollen zu Hause eine Macht werden und uns im gesicherten Mittelfeld festsetzen.“
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