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„Waren einmal unorganisiert“

NFV-Pokal: Eintracht scheitert im Halbfinale nach Elfmeterschießen am VfL Osnabrück.

Von Elmar von Cramon, 11.10.2009.

Braunschweig. Mit einer bitteren Niederlage endete für die Drittligafußballer von Eintracht der Auftritt im Kampf um den NFV-Pokal. Mit 3:5 unterlagen die Braunschweiger am Freitagabend dem VfL Osnabrück im Elfmeterschießen.

Nun müssen die Blau-Gelben um ihre Teilnahme an der ersten DFB-Pokalhauptrunde bangen. Lediglich wenn die „Löwen“ das Spiel um den dritten Platz gegen den TuS Heeslingen für sich entscheiden und der VfL Osnabrück am Ende der Saison mindestens auf dem vierten Tabellenplatz landet, wären die Braunschweiger qualifiziert. Gleiches gilt im Falle einer eigenen Platzierung unter den ersten vier Teams am Saisonende.
Lange Zeit waren die Braunschweiger vor 8000 Zuschauern die tonangebende Mannschaft. In der 21. Minute hatte Dennis Kruppke nach Vorarbeit von Kingsley Onuegbu die 1:0-Führung erzielt. Erst mit dem letzten Angriff in der regulären Spielzeit gelang dem VfL der Ausgleich. Eine Flanke von Thomas Reichenberger köpfte der Slowake Henrich Bencik zum Ausgleich ein.
Im anschließenden Elfmeterschießen behielt der VfL dann das bessere Ende für sich. Der Osnabrücker Dennis Schmidt und Eintrachts Deniz Dogan verwandelten ihre Elfmeter, bevor Marjan Petkovic den Schuss von Björn Lindemann entschärfen konnte. Anschließend trafen Marc Pfitzner sowie der Osnabrücker Konstantin Engel, bevor sich das Blatt zu Ungunsten der Braunschweiger wendete.
Tim Danneberg setzte seinen Versuch an den Pfosten, während Matthias Heidrich zum 4:3 traf. Im Anschluss scheiterte Norman Theuerkauf, bevor Angelo Barletta den Lila-Weißen das Finalticket nebst DFB-Pokalteilnahme sicherte.
Nach der Partie war die Enttäuschung bei den Blau-Gelben über die verpasste Pokalqualifikation riesengroß: „Meine Mannschaft hat heute ein sehr gutes Spiel gezeigt. Wir waren einmal unorganisiert, und das war beim Gegentreffer. Im Elfmeterschießen liegen Freud und Leid dicht nebeneinander“, resümierte Torsten Lieberknecht nach der Partie. Dennoch blickte der Eintracht-Coach ob der gezeigten Leistung optimistisch in die Zukunft: „Wir werden in Wuppertal wieder aufstehen, das ist unser Ziel.“
Eintracht: Petkovic – Boland, Dogan, Schanda, Brinkmann – Theuerkauf, Danneberg, Kruppke (85. Banser), Pfitzner – Onuegbu (50. Calamita), Morabit (73. Kragl).
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