Anzeige

Wacker Braunschweig feiert Comeback seiner„Jahnklause“

Nach sechs Monaten Bauzeit wurde das Vereinsheim der Spielvereinigung endlich eröffnet

Von Robin Koppelmann

Braunschweig. Das Jahr 2007 war für die Fans und Verantwortlichen der SpVgg Wacker Braunschweig ein trauriges: Brandstifter hatten das traditionsreiche Vereinsheim am Jahnplatz angezündet. Im Dezember 2008 erfolgte nun die Neueröffnung.

In nur sechs Monaten Bauzeit hatten Firmen und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer in mühsamer Arbeit die „Jahnklause“ wieder auferstehen lassen – „in Eigenregie“, wie der zweite Vereinsvorsitzende Günter Tudyka betont. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Knapp 250 Quadratmeter Platz bietet die neue Heimat der Spielvereinigung, die wegen ihrer Größe auch für Hallensportarten wie Tischtennis genutzt werden soll. Und vielleicht werden dadurch sogar neue Mitglieder angelockt. Designed wurde das Gebäude passenderweise von Heike Gorklo, welche selbst früher für Wacker sportlich aktiv war und jetzt als Architektin arbeitet: „Es ist schön zu sehen, dass man so viele Freunde hat“, zeigte sich der Vorsitzende Uwe Stiddien entsprechend gerührt.
Knapp 70 Gäste hatte Stiddien zur offiziellen Einweihungsfeier geladen, unter ihnen auch Volker Baumgärtel, Vorsitzender des NFV-Kreis Braunschweig. Dieser überreichte stellvertretend für seinen Verband den Kreisehrenteller des Kreises Braunschweig und natürlich einen Fußball.
Sportlich soll sich schließlich bei Wacker auch wieder etwas bewegen, das Ziel ist klar ausgegeben: „Wir wollen wieder in den Bezirk“, fordert Stiddien, der hofft, die „teilweise chaotischen Zeiten“ erstmal ad acta legen zu können.
Vielleicht kann Ostern dann auch noch die bisher fehlende Terrasse an das Vereinsheim angeschlossen werden, Franz Matthies, als Präsident des Stadtsportbundes, appelliert daher an eine noch engere Kooperation von Wacker und dem BTHC. Der Landessportbund hatte das Vereinsheim maßgeblich mitfinanziert.
Allgegenwärtig ist bei Wacker schon jetzt die Freude auf den 20. Mai 2009: Dann steigt auf dem anliegenden Jahnplatz wieder das Wolters-Flutlichtpokalfinale zwischen Eintracht Braunschweig II und dem BSC Acosta – diesmal mit neuem Vereinsheim. Volker Baumgärtel ist dementsprechend motiviert und hat „Hoffnung auf eine volle Hütte.“ Ein Wunsch, welchem sich die gesamte Spielvereinigung Wacker sicher anschließen wird.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.