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Vorfreude auf das Pokalspiel

2. Fußball-Bundesliga: Nach dem 2:0-Sieg in Aachen kommt am Montag Bayern München.

Von Elmar von Cramon, 27.07.2011

Braunschweig. Nachdem Eintrachts Zweitliga-Fußballer in der Vorwoche einen erfolgreichen Auftakt in die neue Spielzeit feiern konnten, gestaltete sich auch die Auswärtspremiere siegreich.

Mit dem 2:0 bei Alemannia Aachen punktete die Elf von Torsten Lieberknecht abermals dreifach und verteidigte die Tabellenführung. Nicht allein das Ergebnis, auch die Art und Weise wie der Erfolg zu Stande kam, beeindruckte nicht nur die Konkurrenz: „Wir haben nahtlos an unseren Heimauftritt gegen 1860 München und die Spiele in der abgelaufenen Saison angeknüpft“, war Marc Arnold zufrieden.
Nach dem Führungstreffer durch das Eigentor von Mario Erb (15.) hatte der eingewechselte Marc Pfitzner mit seinem Treffer zum 2:0 (80.) alle Zweifel am Auswärtserfolg beseitigt
Eintrachts sportliche Leiter sah die Blau-Gelben gegen den durchweg hochklassig besetzten Gegner optimal eingestellt: „Inklusive der Einwechselspieler haben alle die Anweisung des Trainers sehr gut umgesetzt. Außerdem konnten wir ein Jokertor für uns verbuchen.“
17 000 Zuschauer sahen die Begegnung in der Kaiserstadt, vor ähnlichen Kulissen hatte Eintracht in der Vorsaison gegen Offenbach, Dresden und Rostock zwar nicht gewonnen aber wichtige Erfahrungswerte gesammelt: „Beim 1:2 in Rostock haben wir noch Lehrgeld gezahlt, beim späteren 2:2 gegen Offenbach aber eine unserer besten Saisonleistungen gezeigt“, beschreibt der 40-Jährige die Weiterentwicklung der „Löwen“.
Der zweite Saisonsieg steigerte außerdem die Vorfreude auf den Pokalknaller gegen Bayern München am kommenden Montag. Arnold blickt mit Spannung auf das „Bonusspiel“ gegen den Rekordmeister, was am Abend live in der ARD zu sehen sein wird: „Die Bayern waren viele Jahre nicht in Braunschweig, sowohl für die Mannschaft als auch für die Fans ist es ein echtes Highlight, gegen einen der größten und besten deutschen Vereine anzutreten.“
Die Münchner werden voraussichtlich auf den verletzten Superstar Franck Ribery verzichten müssen, angesichts der mit Topstars besetzen Elf von Jupp Heynckes verändert sich für den ehemaligen Erstligaprofi Arnold nicht viel: „Es mag sein, dass einzelne Spieler vielleicht noch interessanter sind als andere, einen großen Unterschied für unsere Herangehensweise gibt es nicht.“
Vor der Bayern-Partie trat Eintracht gestern zu einem Freundschaftsspiel gegen Germania Halberstadt an, was bei Redaktionsschluss noch nicht beendet war. Der Test gegen den Klub des ehemaligen Eintracht-Angreifers Fait-Florian Banser diente vor allem dazu, jenen Spielern Wettkampfpraxis zu verschaffen, die am vergangenen Wochenende nicht im Kader waren oder auf der Ersatzbank Platz nehmen mussten: „Die Woche ist durch das Pokalspiel etwas länger als sonst, außerdem wollen wir allen Spielern die Möglichkeit geben, im Rhythmus zu bleiben“, sagt Arnold.
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