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„Vorbereitung wird etwas anders aussehen“

Trainingsauftakt bei Eintracht: Orhan Ademi scheitert an Rafal Gikiewicz. Foto: Susanne Hübner

Fußball: Auftakttraining bei Eintracht mit 21 Profis – Abschied des Norwegers Omar Elabdellaoui steht bevor.

Von Elmar von Cramon, 17.06.2014.

Braunschweig. Mit 21 Profis startete Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig am Montag in die Sommervorbereitung: Neben drei regulären Einheiten stehen in dieser Woche vor allem sportmedizinische Untersuchungen und Leistungsdiagnostik auf dem Programm. Zu diesem Zweck wird sich Mannschaft von Torsten Lieberknecht Ende der Woche auf den Weg nach Köln begeben.

„Es ist eine lockere Woche zum Reinkommen, am Freitag ist mit der Leistungsdiagnostik der eigentliche Beginn“, so Torsten Lieberknecht. Der Eintracht-Coach kündigte zudem an, dass sich in dieser Vorbereitung einiges ändern werde: „Im Gegensatz zu den vielen anderen Vorbereitungen wird diese ein bisschen anders aussehen, als man es bisher kannte.“ Ansonsten präsentierte sich der 40-Jährige „voller Tatendrang“ und gab an, die vier Wochen seit dem feststehenden Abstieg nicht nur zum Abschalten genutzt zu haben: „Ich habe die vergangene Saison reflektiert, dann aber schnell nach vorne geschaut.“
Neben den beiden Neuzugängen Rafal Gikiewicz und Hendrick Zuck war auch Nachwuchsmann Mohammed Baghdadi sowie die in der vergangenen Spielzeit verliehenen Björn Kluft und Raffael Korte mit dabei. Nicht anwesend war Havard Nielsen, der nach zwei Länderspieleinsätzen für Norwegen erst kommende Woche in die Vorbereitung einsteigen wird. Während Gianluca Korte nach seinem Kreuzbandriss Einzeltraining absolvierte, fehlte Jan Washausen (Reha in Mainz), ebenso Omar Elabdellaoui.
Der Mittelfeldspieler soll heute wieder in Braunschweig eintreffen, nachdem er zu Verhandlungen mit einem Klub im Ausland weilte. Sowohl der Eintracht-Coach als auch Marc Arnold bestätigten den bevorstehenden Abschied des Norwegers, dessen Vertrag nur in der Bundesliga bis 2015 weitergelaufen wäre. Laut eigener Aussage liegen Elabdellaoui konkrete Angebote von Standard Lüttich und Olympiakos Piräus vor. Mit beiden Vereinen würde ihm die Champions-League-Teilnahme winken, bei den Griechen steht zudem sein Nationalmannschaftskollege Abdi Ibrahim unter Vertrag.
Lieberknechts Versuche, den Nationalspieler von einem Verbleib bei Eintracht zu überzeugen, waren zuvor nicht von Erfolg gekrönt, sodass der 40-Jährige nun auf eine „externe Lösung“ hofft, um den Verlust des Rechtsverteidigers zu kompensieren.
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