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Vor Heimspiel wichtiges Selbstvertrauen getankt

Torjubel: Havard Nielsen (l.) umarmt Nik Omladic. Foto: Eibner

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht erwartet am Samstag um 13 Uhr im Stadion Tabellenführer Ingolstadt – Mushaga Bakenga vor Wechsel.

Von Elmar von Cramon, 17.03.2015.

Braunschweig. Nach dem 1:0-Erfolg beim SV Sandhausen (Spielbericht auf Unser38) ist bei den Verantwortlichen von Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig Erleichterung eingekehrt.

Der Sieg gegen die bislang stark aufspielenden Süddeutschen sorgt an der Hamburger Straße für wichtiges Selbstvertrauen vor dem Gastspiel von Tabellenführer FC Ingolstadt am Samstag (Anstoß um 13 Uhr).
„Es war schön, endlich wieder einen Sieg zu landen, der von der Art und Weise her auch verdient zustande gekommen ist“, freut sich Marc Arnold. Der sportliche Leiter betont allerdings, dass sich der Blick nun nicht postwendend auf die Tabelle richten wird: „Der Tabellenplatz ist im Moment zweitrangig, wichtig war, dass die Mannschaft ihr Potenzial abgerufen und in ein entsprechendes Ergebnis umgemünzt hat.“
Dies war zuvor zumindest in den Spielen gegen Leipzig (1:1) und Darmstadt (0:1) zwar ebenfalls gelungen, jedoch hatten späte Gegentreffer die Löwen unter dem Strich die drei Punkte gekostet.
Im Duell mit Tabellenführer Ingolstadt wünscht sich Arnold nun, dass die Mannschaft „nachlegt“, auch wenn sie es mit einem starken Gegner zu tun bekommt: „Ingolstadt ist bis dato das beste Team, spielt sehr stabil und ist ausgewogen besetzt. Trotzdem waren die Leistungen ähnlich wie bei uns nach der Winterpause schwankend.“
Vergangenen Sonntag in Sandhausen hatten sich die Löwen stabil gezeigt und ließen die Gastgeber nach deren guter Anfangsphase nicht mehr zur Entfaltung kommen. Ihrerseits nutzten die Blau-Gelben durch Nik Omladic eine Freistoßchance: „Schön, dass Nik seine zuletzt guten Leistungen mit einem Tor krönen konnte“, freut sich Arnold für den Slowenen.
Gleichzeitig äußert er Unverständnis über einen abermals ausgebliebenen Elfmeterpfiff, als Eintrachts Seung-Woo Ryu im Duell mit SVS-Keeper Manuel Riemann gefoult wurde, anschließend aber eine „Schwalbe“ unterstellt bekam und mit der Gelben Karte bestraft wurde: „Wir haben in dieser Saison noch keinen Strafstoß bekommen, obwohl es angefangen beim ersten Spiel in Düsseldorf schon einige strittige Situationen gab.“
Darüber hinaus ist Eintracht sogar der einzige (!) Zweitligist, der in der laufenden Spielzeit noch keinen Elfmeter zugesprochen bekam.
Die meisten Strafstöße erhielt bislang der VfR Aalen (sieben Elfmeter), gefolgt vom FSV Frankfurt und dem Karlsruher SC (jeweils fünf).
Wahrscheinlich nicht mehr für Eintracht Braunschweig antreten wird Mushaga Bakenga: Der Norweger, vom belgischen Erstligisten FC Brügge ausgeliehen, steht vor einem Wechsel in seine Heimat zu Molde FK.
Für die Blau-Gelben bestritt der 22-Jährige 17 Spiele, in denen ihm zwei Tore und eine Vorlage gelangen. Da er nach der Winterpause aber nur noch einmal berücksichtigt wurde, möchte Bakenga nun beim dreifachen norwegischen Meister Spielpraxis sammeln.
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