Anzeige

„Von Spiel zu Spiel wachsen“

2. Fußball-Bundesliga: Eintracht startet am Sonnabend in Paderborn in die Restrückrunde.

Von Elmar von Cramon, 30.01.2013.


Braunschweig. Gespannt warten die Eintracht-Fans auf den Auftakt zur Restrückrunde und hoffen, dass ihre Zweitliga-Fußballer am Saisonende einen der vorderen Plätze belegen. Am Sonnabend (Anstoß 13 Uhr) steht die erste Auswärtsaufgabe beim SC Paderborn an.

Als „deutlich höher“ stufte Torsten Lieberknecht das mediale Interesse an seiner Person seit Wochenbeginn ein. Kaum ein Tag, an dem der Coach nicht in verschiedenen Medien Auskunft über den Stand der Dinge beim Tabellenführer geben muss: „Wir wollen uns weiterentwickeln und von Spiel zu Spiel wachsen“, gibt er als Marschroute für die noch ausstehenden 15 Begegnungen an.
Fast alle Konkurrenten, die sich noch Hoffnung machen, den Relegationsrang zu erreichen, haben personell aufgerüstet: „Wir haben einen Traum, der sich erfüllen kann, andere haben wahrscheinlich einen Alptraum, dass sich ihre Ziele nicht erfüllen“, macht der 39-Jährige den Unterschied zu den Verfolgern deutlich, die unbedingt aufsteigen müssen. Wie gewohnt möchte der Ex-Profi „von Spiel zu Spiel denken“ und schätzt die Aufgabe in Ostwestfalen als anspruchsvoll ein: „Paderborn hat die 40-Punkte-Marke im Blick. Die Mannschaft hat sich in den Testspielen deutlich verbessert gezeigt.“
Verbessert hat sich laut Lieberknecht auch seine eigene Mannschaft. Neben Chengdong Zhang, der sich durch starke Leistungen für eine Berücksichtigung im defensiven Mittelfeld empfahl, überzeugte auch Oliver Petersch, den der Eintracht-Trainer nach vielen Verletzungen als „gefühlten Neuzugang“ bezeichnet.
Ob Omar Elabdellaoui in der Startelf stehen wird ließ Lieberknecht offen, lobt den Zugang aber ausdrücklich: „Menschlich ist es, als ob er hier schon mehrere Jahre spielt, sportlich haben wir manchmal Mühe, ihn zu bremsen. Er darf am Anfang nicht zu viel wollen. Nach seinem Syndesmosebandriss könnte auch Kevin Kratz ein Thema sein. Der Mittelfeldspieler ist zwar körperlich wieder fit, konnte jedoch keines der Testspiele bestreiten. Noch kein Thema sind Dennis Kruppke und Björn Kluft, die beide ab Montag mit Reha- und Athletikcoach Jürgen Rische arbeiten werden. Marcel Correia (Jochbeinbruch) soll laut Lieberknecht in ein paar Wochen mit dem Lauftraining beginnen. An Fußball sei aber noch nicht zu denken: „Ich bin eher skeptisch, ob er in dieser Saison noch zum Einsatz kommt, hoffe insgeheim aber, dass mich mein Pessimismus Lügen straft.“
So könnte Eintracht spielen: Davari - Reichel, Dogan, Bicakcic, Bohl - Theuerkauf - Petersch, Boland, Pfitzner (Zhang), Elabdellaoui (Ademi)- Kumbela.
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.