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„Von Spiel zu Spiel denken“

Fußball-Regionalliga: Eintracht muss am Sonnabend bei Tabellenführer Union Berlin antreten

Von Elmar von Cramon Braunschweig. Nach dem 3:2-Erfolg über das Team von Rot-Weiß Erfurt steht für die Regionalligafußballer von Eintracht gleich die nächste schwere Hürde auf dem Programm. Am Sonnabend gastieren die Blau-Gelben beim neuen Tabellenführer 1. FC Union Berlin (Anstoß 14 Uhr).

In der „Alten Försterei“ erwartet Eintracht-Trainer Benno Möhlmann eine echte Herausforderung für seine Mannschaft. „ Union hat ein gutes Team und im engen Stadion herrscht immer eine intensive Atmosphäre. Das ist ein weiterer Gradmesser für mein Team.“ Der Tabellenführer bestätigte seine gute Form zuletzt mit einem überzeugenden 3:0-Erfolg beim VfL Wolfsburg und sieht sich laut Möhlmann „auf dem Weg in die zweite Liga“. Das Team von Trainer Uwe Neuhaus habe allen Grund, mit Selbstbewusstsein in die Partie zu gehen.
Dieses erarbeiteten sich auch die Braunschweiger durch vier Siege seit Rückrundenbeginn im Dezember. Der Eintracht-Coach wehrt sich jedoch dagegen, seine Mannschaft in den Himmel zu loben: „Wir stehen immer noch unterhalb von Platz zehn und müssen von Spiel zu Spiel denken. Für den ersten Platz in der Rückrundentabelle können wir uns nichts kaufen“, weiß Möhlmann und fordert von seinem Team, die zuletzt gezeigten Leistungen zu bestätigen: „Es liegt noch eine Menge Arbeit vor uns.“
Torsten Oehrl hat nach auskuriertem Haarriss im Schienbein das Mannschaftstraining wieder aufgenommen, ein Einsatz in Berlin könnte für den fünffachen Torschützen unter Umständen aber zu früh kommen: „Ich bin froh, dass Torsten wieder mittrainiert. Ob er Sonnabend schon wieder dabei ist wird sich noch zeigen“, sagt Möhlmann. Definitiv verletzt ausfallen werden Jan Washausen, Deniz Dogan, Sreto Ristic und Holger Wehlage.
Union Berlin hat sich in der Winterpause im Offensivbereich nochmals verstärkt, um im Kampf um Zweitligaaufstieg oder Drittligaqualifikation gute Karten zu haben. Der neunfache Torschütze Shergo Biran wurde aus Babelsberg in die Hauptstadt gelotst. Zudem bediente man sich beim finanziell angeschlagenen VfB Lübeck und holte Dustin Heun, der sich bei Eintracht nicht durchsetzen konnte. Dritter Neuzugang war der vereinslose Marco Löring, dessen Kontrakt im Sommer bei Zweitligist FC Augsburg nicht verlängert worden war. Während Biran und Heun noch auf ihren ersten Torerfolg im Trikot der „Eisernen“ warten müssen, trug sich Löring gegen Wolfsburg schon in die Torschützenliste ein.
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