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Von schlechter Stimmung keine Spur

Basketball-Bundesliga: Phantoms am Sonnabend (19 Uhr, Volkswagenhalle) gegen die Eisbären Bremerhaven

Von Christoph Matthies, 06.01.2010

Braunschweig. Nach der bitteren Niederlage in Düsseldorf erwarten die Phantoms am Sonnabend mit Bremerhaven ein echtes Basketball-Schwergewicht in der VW-Halle.

Endlich Zeit zum Wundenlecken: Nach einem Mammutplan zum Jahresende, drei zum Teil unglücklichen Niederlagen in Serie und den Verletzungen der Leistungsträger Nate Fox und Michael Hicks, haben die New Yorker Phantoms in dieser Woche die Möglichkeit, sich intensiv auf die schwere Heimbegegnung gegen die Eisbären Bremerhaven (Sonnabend, 19 Uhr) vorzubereiten.
„Im Training ist zu sehen, dass die Jungs sich reinhängen. Die Intensität ist da, die Motivation erst recht. Die Mannschaft will gewinnen, und daran arbeiten wir“, macht Trainer Sebastian Machowski deutlich, dass sein Team auch nach der unglücklichen Overtime-Niederlage in Düsseldorf keinen Psychologen braucht. Die Stimmung innerhalb der Mannschaft sei ausgesprochen gut, auch hätten die Leistungen zuletzt prinzipiell gestimmt. „Wir haben einige Spiele knapp verloren. Es ist ja nicht so, dass wir unter die Räder gekommen wären.“
Nach 17 absolvierten Begegnungen (acht Siege, neun Niederlagen) belegen die Phantoms derzeit Platz neun, die Playoff-Ränge liegen weiterhin in unmittelbarer Reichweite. Mit den sechstplatzierten Bremerhavenern kommt nun ein Gegner an die Oker, dessen Kader zum Besten zu zählen ist, was die Liga in diesem Jahr zu bieten hat. Nachdem die Eisbären in der vergangenen Saison sportlich abgestiegen waren und den Klassenerhalt schließlich nur mittels einer Wildcard sichern konnten, gelangen den Norddeutschen einige spektakuläre Verpflichtungen. So wurde mit dem Ulmer Jeff Gibbs der beste BBL-Rebounder der vergangenen Jahre unter Vertrag genommen, der NBA- und europaerfahrene Rodney Buford gehört mit 17,5 Punkten pro Begegnung (48 Prozent Dreierquote) zu den treffsichersten Schützen der Liga. Auch für den Aufbau fand man in dem ehemaligen Gießener Louis Campbell einen Meister seines Faches.
„Wir haben es in Bremerhaven verstanden, ihre wichtigen Akteure aus dem Spiel zu nehmen“, erinnert sich Machowski an den 77:73-Sieg seiner Mannschaft im Hinspiel. „Um zu gewinnen, dürfen wir dem Gegner keinen Raum lassen, sein Spiel aufzuziehen.“
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