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Volle Konzentration gefordert

Jubeln über den Derbysieg (v.l.): Marcel Correia, Norman Theuerkauf, Omar Elabdellaoui, Karim Bellarabi, Orhan Ademi. Hübner

1. Fußball-Bundesliga: Eintracht Braunschweig tritt am Sonnabend beim SC Freiburg an.

Von Elmar von Cramon, 08.04.2014.

Braunschweig. Nach dem begeisternden 3:0-Derbysieg gegen Hannover geht die Mission Klassenerhalt für Eintrachts Erstliga-Fußballerin die nächste Runde: Sonnabend um 15.30 Uhr treten die Blau-Gelben beim SC Freiburg an.

„Wir haben den Moment genossen und konnten den Fans für ihre Unterstützung das Gefühl zurückgeben, der Derbysieger zu sein“, freut sich Torsten Lieberknecht über den großartigen Triumph gegen den Erzrivalen, dem beim Braunschweiger Anhang eine enorm große Bedeutung zukommt. Gleichzeitig ruft der 40-Jährige aber zur vollen Konzentration auf die nächste Herausforderung auf, da mit Freiburg ein direkter Kontrahent aus dem unteren Tabellenbereich wartet: „Sie haben sich mit Haut und Haaren dem Klassenerhalt verschrieben und werden zu Hause von einer enormen Fanunterstützung getragen“, rechnet Lieberknecht mit einem „Hexenkessel“.
Der Sportclub hat sich in der Vergangenheit als unangenehmer Gegner präsentiert. Das Hinspiel verloren die Löwen 0:1, ein Jahr zuvor behielten die Freiburger im DFB-Pokal mit 2:0 die Oberhand.
Die jüngste Erfolgsserie von sieben Punkten in nur drei Spielen ließ jedoch auch die Blau-Gelben Selbstvertrauen tanken, zudem taucht in der Berichterstattung über Eintracht immer häufiger das Wort „Nervenstärke“ auf: „Wie meine Mannschaft mit der Situation umgeht, ist beeindruckend. Mit so einer Fanunterstützung im Rücken wollen wir das Wunder Klassenerhalt unbedingt erreichen“, lobt Lieberknecht sowohl die Fans als auch die mentale Stärke seines Teams, das gegen Hannover dem Druck, unbedingt punkten zu müssen, standhielt.
Für Eintracht konnten im Derby mit Ermin Bicakcic, Damir Vrancic und Karim Bellarabi gleich drei angeschlagene Akteure mitwirken und halfen durch teilweise überragende Leistungen mit, den Sieg einzufahren. Im Breisgau werden mit Torsten Oehrl, Gianluca Korte, Marjan Petkovic, Marc Pfitzner und Salim Khelifi fünf Spieler ausfallen.
Unabhängig von der Ligazugehörigkeit müssen sich die Blau-Gelben aber einen neuen Torhüter suchen: Daniel Davari entschied sich, das Angebot zur Vertragsverlängerung nicht anzunehmen: „Wir haben alles versucht, ihn zum Verbleib zu überzeugen. Finanzielle Gründe gaben nicht den Ausschlag, letztlich akzeptieren wir seine Entscheidung, eine neue Herausforderung zu suchen“, bedauert Lieberknecht, dass sich der iranische Nationalkeeper gegen eine Fortsetzung seiner Karriere in der Löwenstadt entschieden hat. „Unter Torwarttrainer Alex Kunze ist er als Keeper nochmals enorm gereift“, lobt ihn der Eintracht-Coach, macht aber deutlich, „dass wir mit Marjan Petkovic einen weiteren sehr guten Torhüter haben.“ Ins Reich der Fabel verwies er ein Interesse an Jörg Siebenhandl, Ersatzkeeper beim österreichischen Erstligisten SC Wiener Neustadt: „Nichts gegen den Jungen persönlich, aber da ist nichts dran.“
So könnten sie spielen: Davari - Reichel, Correia, Bicakcic, Kessel - Hochscheidt, Boland, Vrancic (Theuerkauf), Elabdellaoui (Bellarabi) - Kumbela, Nielsen.
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