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Vier Niederlagen in Folge: Phantoms brauchen Verstärkung

Basketball-Bundesliga: Braunschweig verliert mit 64:74 (30:41) in Bonn – Anderson Topscorer.

Von Christoph Matthies, 13.01.2013.

Braunschweig. Nach ihrem deutlichen Sieg in der VW-Halle konnten die Baskets Bonn gestern Abend auch das Rückspiel am Rhein mit 74:64 für sich entscheiden. Die Phantoms-Basketballer bleiben nach der Niederlage auf Tabellenplatz 16.

Während Braunschweigs Basketballer die vierte Partie hintereinander verloren haben, wird bei der Konkurrenz munter aufgerüstet. Tabellenvorletzter Ludwigsburg, der zu Wochenbeginn John Patrick als neuen Übungsleiter vorstellte, präsentierte gestern mit Marqus Blakely gleich auch einen neuen Spieler. Die Verpflichtung des athletischen Forwards dürfte auch die Phantoms-Verantwortlichen stärker unter Druck setzen, ihrerseits noch einmal auf den großen Positionen nachzubessern.
Bester Mann im dünn besetzten Braunschweiger Frontcourt war gestern erneut Eric Boateng. Dem Center gelangen neun Punkte und sieben Rebounds, allerdings bekam er im dritten Viertel bereits sein viertes Foul, was Trainer Kostas Flevarakis zwang, den Briten zunächst vom Feld zu nehmen. Zu diesem Zeitpunkt, drei Minuten vor Beginn des Schlussviertels, waren die Phantoms bereits mit 16 Punkten im Hintertreffen. Ohne Boateng gelang bis Viertelende zwar noch ein 9:2-Lauf zu Gunsten der Gäste (55:47), fünf Minuten vor Spielende war der Rückstand durch einen Dreier von Bonns Jared Jordan allerdings schon wieder auf 16 Punkte angewachsen: die Vorentscheidung.
In Halbzeit eins hatten die Phantoms zunächst gut mitgehalten, nach sieben Minuten lagen sie nach dem einzigen Korberfolg von Kapitän Nils Mittmann gar mit 16:10 in Führung. Vor allem die vielen erfolgreichen Schnellangriffe der Gastgeber sorgten zur Pause dann jedoch für die 41:30-Führung der Bonner.
Positiv fiel bei den Phantoms neben Boateng und dem starken Dennis Schröder (14 Punkte, drei Dreier, sechs Assists) vor allem Jermaine Anderson auf, der offensiv erstmals mehr Verantwortung übernahm. Völlig von der Rolle wirkte dagegen wieder einmal Forward Harding Nana – nur ein weiterer Beleg dafür, dass auf den großen Positionen noch mal nachgelegt werden muss.
Für die Phantoms punkteten: Anderson 16, Schröder 14, McElroy 10, Schneiders 9, Boateng 9, Nana 2, Mittmann 2, Davis 2.
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